Abschied in Prag (Rezension)

Als Josef in New York auf der Hochzeit seines Enkels der Großmutter der Braut begegnet, durchfährt ihn ein Schlag. Lenka ist die Frau, die er vor sechzig Jahren heiratete und verlassen musste, als die Deutschen in Prag einmarschierten. All die Jahre glaubte Josef, Lenka sei im Konzentrationslager umgekommen, doch vergessen konnte er diese eine große Liebe nie. Alyson Richman erzählt mit “Abschied in Prag” nicht nur eine sehnsuchtsvolle Romanze in düsteren Zeiten, sondern berichtet auch schonungslos vom Zerfall einer Familie unter dem Judenhass der Nazis und dem Verlust aller Bezugspersonen bis nichts mehr bleibt als der Kampf um das eigene Überleben.

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Der Frauenchor von Chilbury – Jennifer Ryan (Rezension)

Der Zweite Weltkrieg nimmt den Frauen ihre Männer, den Müttern ihre Söhne und auch dem Chor von Chilbury stiehlt er die männlichen Stimmen. Der Gemeindepfarrer ist tief enttäuscht von dem, was übrig bleibt und nach einem letzten dünnen Holy, Holy, Holy beschließt er, den Chor aufzulösen. Die Frauen reagieren betroffen. Was gibt ihnen jetzt noch Halt, wenn nicht das gemeinschaftliche Singen? Da taucht Hoffnung in Gestalt der Musikprofessorin Miss Primrose Trent auf, deren unkonventionelle Ideen nicht nur für einigen Wirbel sorgen, sondern auch den Zusammenhalt stärken.

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Damals in Lissabon von Susanna Kearsley (Rezension)

Die kanadische Journalistin Kate Murray, welche beruflich in England zu tun hat, sitzt auf den Stufen der St.-Pauls-Kathedrale und schreibt an einem Gerichtsreport, als ein Fremder in ihr Leben tritt. Andrew Deacon möchte mit ihr über einen lang zurückliegenden Mord sprechen. Außerdem scheint er ihre Großmutter sehr gut zu kennen. Doch ehe Kate mehr erfahren kann, wird der alte Mann Opfer eines tragischen Unfalls.

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Wo die ungesagten Worte bleiben – Marie Jansen (Rezension)

Die Architektin Sabine Beck verschlägt ein Auftrag nach Frankreich. Das abgelegene Château in den Wäldern Paimponts ist ein einsamer und sagenumwobener Ort. Doch nicht die Legenden von Artus und Merlin sind es, die der Architektin ihre Arbeit erschweren. Die Geschichte um die Familie des Hauses in den Tagen des Zweiten Weltkrieges sorgt noch in der Gegenwart dafür, dass Sabine nicht nur während der Sanierungsmaßnahmen immer wieder Steine in den Weg gelegt werden, sondern dass auch die beiden Männer, die sich um ihr Herz bemühen, bald eine tragische Wahrheit erfahren müssen.

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