Stille, die der Mensch ist (Blogparade)

Ja, es gibt sie diese Inseln, auch im Zusammenleben mit zwei kleinen, meist wilden Kerlen. Stille ist für mich nicht das Unterbinden von Alltagsgeräuschen, sondern das Schweigen aller Kritiker in mir und das Ausbleiben meiner Angst und meiner Zweifel. Wenn ich in mir ruhe, alles in mir, sich selbst genug ist, dann ist Stille auch eine Art Loslassen.

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Vom Regretting-motherhood-Trauma

Ich bin Mama, ganz und gar, von Kopf bis Fuß. Keine Superglucke, das will ich auch nicht sein. Ich habe Glück und dafür bin ich unendlich dankbar. Ich habe Glück, denn ich kann ihn mit dem ganzen Herzen sagen, diesen einen Satz: “Ich bin gerne Mama.” Es fühlt sich gut an, nicht wie eine Rolle, die mir bei der Geburt der Kinder übergestülpt wurde und die ich nun ausfüllen muss. Ich muss nichts. Ich bin gern Mutter geworden. Die Kinder sind mein größtes Abenteuer. Ich habe mich ganz bewusst für sie entschieden. Es ist nicht immer einfach, dieses Abenteuer. Es verlangt von mir Herzblut, Nervenstärke, Mut und noch so vieles mehr. Und doch belohnt mich jedes Lächeln meiner Kinder. Wie könnte ich etwas bereuen, wenn mich dieses Kinderlachen bis tief auf den Grund meines Herzens berührt?

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Dankbar sein

Vieles im Leben erscheint uns als absolute Selbstverständlichkeit, ob es Beziehungen sind oder materielle Güter. Wir merken manchmal erst, wie kostbar uns etwas ist, wenn wir es verloren haben. Ein Grund für mich, einmal darüber nachzudenken, wofür ich im Leben dankbar bin – generell und im Besonderen.

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Blogparade: Leben im Einklang mit sich selbst

Die Zeit ist ein Fluss, in dem ich gerne schwimme. Doch mein Blick gleitet ab und an zurück, auf Dinge, die einst waren und die nicht immer gut waren. Doch jedes “Warum”, dass ich zurück in die Vergangenheit schreie, legt mir Fesseln an. Ich kann mich erst davon befreien, wenn ich sage: “Ja, es war so. Es war nicht immer schön, aber es ist so gewesen.” Das sind Worte, die den Schleier wegziehen, die mir das Infragestellen, das Anderswünschen beenden. Und es sind Worte, die mir Frieden schenken. Es gibt keinen Zauber, der die Vergangenheit verändert. Wenn ich stets versuche meine Energien, in das Zurück zu lenken, bleibt mir keine Kraft mehr für das Hier und Jetzt.

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Wie Liebe uns stärkt

Das Muttersein ruft in jeder Frau Kräfte wach. Es beginnt in der Schwangerschaft, wenn man die ersten Flügelschläge unter der Bauchdecke spürt und sagt, man fühle einen Schmetterling. Es passiert unter der Geburt, wenn sich das Ego auflöst, weil man loslassen muss, um diesem kleinen Wesen den Weg zu ebnen. Es ist um uns geschehen, wenn wir diesen Neuankömmling dann in den Armen halten und uns nur wundern können, über dieses kleine große Glück, das uns so sprachlos macht.

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Von kleinen Fluchten und vom Zueinanderfinden

Wir gehen, um wieder zueinanderzufinden. Wenn das Fortgehen gar nicht das Abstreifen einer Rolle bedeutet, sondern der Perspektivwechsel dazu dient, Energie zu tanken für das eigene Selbst, das natürlich auch immer Vater bzw. Mutter ist. Das man geht, um immer wiederzukommen. Immer wieder, weil unsere Herzen sich nacheinander sehnen. Und das fühlt sich für mich richtig an.

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Bauchgefühle

Letztens habe ich gelesen, Psychologen hätten herausgefunden, dass sich Kinder bis zu einem Alter von etwa drei bis vier Jahren noch an die Zeit im Mutterleib erinnern können.
Ich bin solchen Theorien nicht abgeneigt. Durchaus nicht. Aber vorgeburtliche Erinnerungen? Mein eigenes Erinnerungsvermögen ist nach zwei Schwangerschaften und einigen mehr oder weniger aufregenden Babynächten nicht das allerbeste. Trotzdem war ich neugierig genug, um an meinen Kindern einmal den Praxistest auszuprobieren.

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