Perfektionismus ade!

Funktioniert jener Wunsch, zuversichtlich zu sein, wenn der Alltag durch den Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Elternzeit neu durchdacht und strukturiert werden muss und man sich zusätzlich durch Krankheiten der Kinder während der fortdauernden Erkältungssaison oder einem eigenen Infekt, der Sand ins Getriebe streut, eine Tagestaktung überlegen muss, die alle zufriedenstellt? Hinzu kommt ein Ereignis, auf das man sich freut, auf das sich das Kind freut und man möchte dieser Vorfreude unbedingt gerecht werden. Read more

Der stille Monat Januar – Mehr Zuversicht

Frei nach der jahreszeitlichen Betrachtung, zwingt uns der Januar, mal von sportlichen Winteraktivitäten abgesehen, mit seiner Kälte und dem Frost zum Rückzug in die eigenen vier Wände. Die Einfriedung erlaubt neben der Möglichkeit der Innenschau auch eine gewisse Regeneration. Im Januar wirkt die Natur still, fast tot, aber eine Menge Leben arbeitet bereits verborgen unter Erdoberfläche und bereitet voller Kraft das Erwachen im Frühling vor. Read more

Zuversicht

Nach einer kleinen Blogpause melde ich mich zurück. Ich habe die letzten Tage fast komplett offline verbracht und die Zeit mit den Kerlen genossen. Was ich als fast genauso schön empfand, waren die stillen Momente, die mir ganz allein gehörten. Meine Akkus, die in den letzten Wochen doch ein wenig an Leistung verloren haben, tragen mich hoffentlich mit Schwung nicht nur über die Jahresschwelle, sondern auch ein weites Stück darüber hinaus. Das ist heute auch mein Thema, denn der 1. Januar symbolisiert für so viele von uns Vorsätze und Pläne, die wir verwirklichen wollen. Read more

Stille, die der Mensch ist (Blogparade)

Ja, es gibt sie diese Inseln, auch im Zusammenleben mit zwei kleinen, meist wilden Kerlen. Stille ist für mich nicht das Unterbinden von Alltagsgeräuschen, sondern das Schweigen aller Kritiker in mir und das Ausbleiben meiner Angst und meiner Zweifel. Wenn ich in mir ruhe, alles in mir, sich selbst genug ist, dann ist Stille auch eine Art Loslassen. Read more

Vom Regretting-motherhood-Trauma

Ich bin Mama, ganz und gar, von Kopf bis Fuß. Keine Superglucke, das will ich auch nicht sein. Ich habe Glück und dafür bin ich unendlich dankbar. Ich habe Glück, denn ich kann ihn mit dem ganzen Herzen sagen, diesen einen Satz: "Ich bin gerne Mama." Es fühlt sich gut an, nicht wie eine Rolle, die mir bei der Geburt der Kinder übergestülpt wurde und die ich nun ausfüllen muss. Ich muss nichts. Ich bin gern Mutter geworden. Die Kinder sind mein größtes Abenteuer. Ich habe mich ganz bewusst für sie entschieden. Es ist nicht immer einfach, dieses Abenteuer. Es verlangt von mir Herzblut, Nervenstärke, Mut und noch so vieles mehr. Und doch belohnt mich jedes Lächeln meiner Kinder. Wie könnte ich etwas bereuen, wenn mich dieses Kinderlachen bis tief auf den Grund meines Herzens berührt? Read more

Dankbar sein

Vieles im Leben erscheint uns als absolute Selbstverständlichkeit, ob es Beziehungen sind oder materielle Güter. Wir merken manchmal erst, wie kostbar uns etwas ist, wenn wir es verloren haben. Ein Grund für mich, einmal darüber nachzudenken, wofür ich im Leben dankbar bin - generell und im Besonderen. Read more

Blogparade: Leben im Einklang mit sich selbst

Die Zeit ist ein Fluss, in dem ich gerne schwimme. Doch mein Blick gleitet ab und an zurück, auf Dinge, die einst waren und die nicht immer gut waren. Doch jedes "Warum", dass ich zurück in die Vergangenheit schreie, legt mir Fesseln an. Ich kann mich erst davon befreien, wenn ich sage: "Ja, es war so. Es war nicht immer schön, aber es ist so gewesen." Das sind Worte, die den Schleier wegziehen, die mir das Infragestellen, das Anderswünschen beenden. Und es sind Worte, die mir Frieden schenken. Es gibt keinen Zauber, der die Vergangenheit verändert. Wenn ich stets versuche meine Energien, in das Zurück zu lenken, bleibt mir keine Kraft mehr für das Hier und Jetzt. Read more

Wie Liebe uns stärkt

Das Muttersein ruft in jeder Frau Kräfte wach. Es beginnt in der Schwangerschaft, wenn man die ersten Flügelschläge unter der Bauchdecke spürt und sagt, man fühle einen Schmetterling. Es passiert unter der Geburt, wenn sich das Ego auflöst, weil man loslassen muss, um diesem kleinen Wesen den Weg zu ebnen. Es ist um uns geschehen, wenn wir diesen Neuankömmling dann in den Armen halten und uns nur wundern können, über dieses kleine große Glück, das uns so sprachlos macht. Read more

Von kleinen Fluchten und vom Zueinanderfinden

Wir gehen, um wieder zueinanderzufinden. Wenn das Fortgehen gar nicht das Abstreifen einer Rolle bedeutet, sondern der Perspektivwechsel dazu dient, Energie zu tanken für das eigene Selbst, das natürlich auch immer Vater bzw. Mutter ist. Das man geht, um immer wiederzukommen. Immer wieder, weil unsere Herzen sich nacheinander sehnen. Und das fühlt sich für mich richtig an. Read more