Ein Buch für die Feiertage: Weihnachten im Alten Land (Rezension)

Maike ist nicht sonderlich danach zumute, Weihnachten im Schoß der Familie zu verbringen. Frisch getrennt, alleinerziehend und mit einer dicken Beule an der Stirn macht sich sich auf den Weg ins Alte Land, um dort mit ihrem kleine Sohn Jakob, Schwester Anne und Vater Thees Heiligabend zu feiern. Auch in Annes Leben läuft nicht alles glatt. Sie liebt einen Mann aus einem fernen Land, den der Vater kategorisch ablehnt. Werden die beiden Schwestern auf dem malerischen Apfelhof doch noch ihr Weihnachtsglück finden?

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Das Buch zum Weihnachtsfest: Liebe ist das schönste Geschenk (Rezension)

Das Leben in der Christmas Street verändert sich zusehends. Nachbarn kommen und gehen. Man grüßt sich zwar, spricht aber nicht wirklich miteinander. Doch in Bills Kopf ist die Welt stehen geblieben – irgendwo in der übergroßen Sehnsucht nach altvertrauten Gesichtern, ordentlich gestutzten Hecken, den Austausch von kleinen Nettigkeiten und gerade ausgegangenen Lebensmitteln. Neuerungen und Neuankömmlingen schlägt er inzwischen lieber die Nase vor der Tür zu. So wie Sam und seinem Sohn Teddy, die gerade aus Amerika nach England gezogen sind und unbedingt ein Grillfest für den Straßenzug veranstalten wollen, um Freunde zu finden.

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Emotionale Gewalt von Werner Bartens (Rezension)

Ganz deutlich oder hinterrücks, laut oder beinah tonlos, seit jeher verwenden Menschen verschiedenste Methoden emotionaler Erpressung, die immer eins wollen: das Gegenüber unter Druck setzen, um ein Ziel zu erreichen. Definitiv werden dabei Grenzen überschritten. Nicht immer geschieht der Vorgang bewusst. Oft lebt man Verhaltensmuster, die von einer Generation an die nächste weitergegeben werden. Werner Bartens, Arzt und Bestsellerautor, hat sich eingehend in seinem Buch “Emotionale Gewalt” mit Kränkungen, Demütigungen und Liebesentzug, deren Auswirkungen, aber auch mit Schutzmechanismen beschäftigt.

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Die Charité von Ulrike Schweikert (Rezension)

Ulrike Schweikert reist mit “Die Charité” in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts zurück und zeigt uns das Wirken von Ärzten und Pflegepersonal im ältesten Krankenhaus von Berlin während eines heftigen Choleraausbruchs und darüber hinaus. Dabei stellt sie uns drei Frauen vor, die mit ihren ganz eigenen Sorgen zu kämpfen haben.

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Die kleine Welt der Madame Jeanne (Rezension)

Allein zu leben, macht Jeanne nichts aus. Die 90 jährige Frau, die noch immer all eigenen Zähne im Mund hat, verliert mit den vergehenden Jahren auch nicht ihren Biss. Obwohl natürlich alles ein bisschen langsamer vonstatten geht. Zum Glück hat sie ihre Angèle, die ihr im Haushalt hilft und einen Gärtner, der sich ab und an um das Gemüse und den Vorgarten kümmert. Das Leben feiert sie mit ihren Freundinnen mit einem Gläschen oder Zweien und einer Partie Bridge. Manchmal kommen auch die Kinder samt der Enkelkinder zu Besuch und sorgen für Tumult in der kleinen Welt der Madame Jeanne.

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Das große Magic Cleaning Buch (Rezension)

Allein wenn man den Namen Marie Kondo hört, denkt man an ein sauberes und luftiges Zuhause. Weltweit wird die sympathische Japanerin als Aufräumkönigin gefeiert. Doch Marie Kondo ist nicht nur Expertin für die Ordnung innerhalb unserer vier Wände. Sie weiß auch, dass das Aufräumen unser Leben und uns selbst positiv verändern kann.

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Zwischen dir und mir das Meer (Rezension)

Wenn Lena nicht gerade den alten Damen im Hospiz die Nägel rot lackiert, spaziert sie am Strand von Amrum entlang. Hier hält sie nach Meerglas Ausschau, das sie zu Schmuck verarbeitet. Eines Morgens hebt sie jedoch keine Schätze aus der Nordsee, sondern läuft einem Italiener in die Arme. Matteo ist nicht nur äußerst charmant, mit einem tiefen Blick aus seinen seltsamen hellgrünen Augen verursacht er bei Lena Herzklopfen. Doch Matteo verschwindet ebenso plötzlich, wie er aufgetaucht ist. Zurück lässt er nur eine Mappe mit Bildern von Lenas Mutter. Darauf ist Mariella in Italien als junge Frau zu sehen, so lebensfroh wie ihre eigene Familie sie nie gekannt hat. Gemeinsam mit ihrer Schwester Zoe begibt sich Lena auf Spurensuche an die Amalfiküste, um endlich etwas über die Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren, die vor zwanzig Jahren beim Schwimmen ertrank.

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Mitte 40, fertig, los – Franka Bloom (Rezension)

Mit 44 Jahren gerät Rikes Leben katastrophal aus den Fugen. Vom Mann betrogen und verlassen, der pubertäre Sohn ist beim Auszug ebenfalls verschwunden, pleite, arbeitslos und ohne Dach über dem Kopf, muss Rike notgedrungen wieder bei ihrer kürzlich verwitweten Mutter einziehen. Im Kinderzimmer hat sich nichts verändert. Auf dem Schreibtisch liegt neben der Einladung zum Klassentreffen, die Rike sorgsam ignoriert, sogar noch eine alte Bravo. Soll das jetzt wirklich ihr Leben sein, von dem sie sich eigentlich so viel erhofft hatte?

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Kranichland von Anja Baumheier (Rezension)

Anja Baumheier springt in “Kranichland” zwischen den Jahren und einem geteilten Land hin und her. Sie erzählt von Mauern in Herzen wie in Köpfen, vom Hunger nach Liebe und dem Wunsch, man selbst sein zu dürfen. Und sie berichtet von Fluchten, die nicht frei machen und ein zerstörerisches Gedankenkarussell in Gang setzen, das nicht mehr enden will.

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Anfang 40 – Ende offen von Franka Bloom (Rezension)

Vera Odermann sehnt sich nichts mehr herbei als die Scheidung von ihrem Mann Sven sowie den Auszug der Tochter Greta nach deren bestandenem Abitur. Ein Flirt mit dem angehenden Lehrer Paul löst ein angenehmes Kribbeln in ihr aus und die Pläne für eine Reise nach Feuerland hat Vera schon mit ihren beiden besten Freundinnen geschmiedet. Her mit dem freien Leben, denkt sich die 46 jährige Agenturleiterin und probt schon mal den Aufstand auf der Abifeier, die sie für ihre Tochter organisiert. Leider sorgen jede Menge Alkohol und Hashkekse für ziemliche Turbulenzen, die Veras Lebenspläne gehörig durcheinander bringen.

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