Ein Buch für die Feiertage: Weihnachten im Alten Land (Rezension)

Maike ist nicht sonderlich danach zumute, Weihnachten im Schoß der Familie zu verbringen. Frisch getrennt, alleinerziehend und mit einer dicken Beule an der Stirn macht sich sich auf den Weg ins Alte Land, um dort mit ihrem kleine Sohn Jakob, Schwester Anne und Vater Thees Heiligabend zu feiern. Auch in Annes Leben läuft nicht alles glatt. Sie liebt einen Mann aus einem fernen Land, den der Vater kategorisch ablehnt. Werden die beiden Schwestern auf dem malerischen Apfelhof doch noch ihr Weihnachtsglück finden?

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Das Buch zum Weihnachtsfest: Liebe ist das schönste Geschenk (Rezension)

Das Leben in der Christmas Street verändert sich zusehends. Nachbarn kommen und gehen. Man grüßt sich zwar, spricht aber nicht wirklich miteinander. Doch in Bills Kopf ist die Welt stehen geblieben – irgendwo in der übergroßen Sehnsucht nach altvertrauten Gesichtern, ordentlich gestutzten Hecken, den Austausch von kleinen Nettigkeiten und gerade ausgegangenen Lebensmitteln. Neuerungen und Neuankömmlingen schlägt er inzwischen lieber die Nase vor der Tür zu. So wie Sam und seinem Sohn Teddy, die gerade aus Amerika nach England gezogen sind und unbedingt ein Grillfest für den Straßenzug veranstalten wollen, um Freunde zu finden.

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Emotionale Gewalt von Werner Bartens (Rezension)

Ganz deutlich oder hinterrücks, laut oder beinah tonlos, seit jeher verwenden Menschen verschiedenste Methoden emotionaler Erpressung, die immer eins wollen: das Gegenüber unter Druck setzen, um ein Ziel zu erreichen. Definitiv werden dabei Grenzen überschritten. Nicht immer geschieht der Vorgang bewusst. Oft lebt man Verhaltensmuster, die von einer Generation an die nächste weitergegeben werden. Werner Bartens, Arzt und Bestsellerautor, hat sich eingehend in seinem Buch “Emotionale Gewalt” mit Kränkungen, Demütigungen und Liebesentzug, deren Auswirkungen, aber auch mit Schutzmechanismen beschäftigt.

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Bittersüß wie Pecannüsse von Kathy Hepinstall (Rezension)

Die charismatische Polly ist 58 Jahre alt, als sie ihre Tochter Willow zur Welt bringt. Die anderen beiden erwachsenen Kinder haben das Elternhaus bereits verlassen und so zieht die frisch verwitwete Polly ihr kleines Mädchen allein auf. Ihre Mutterpflichten erfüllt sie mit liebevoller Strenge, lautstarkem Fluchen und einer burlesken Gottergebenheit. Polly hängt an ihren Zigaretten, Margaritas und vor allem ihrem geliebten Pecannussbaum. Da greift sie schon mal zum Gewehr und schießt auf Eichhörnchen, wenn sie sich um die Nussernte betrogen fühlt. Willow hat es definitiv nicht einfach mit ihrer Mutter und dennoch durchdringt sie eine so starke Angst, Polly könnte ihr frühzeitig wegsterben, dass sie nachts am Bett der Mutter deren Atemzüge zählt.

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