Endlich frei von Perfektionismus – Cornelia Mack (Rezension)

Gerade in uns Müttern kreist oft das Bild der vollbeschäftigten, stets gut organisierten Frau, die mit Bravour den Haushalt schmeißt, Karriere macht und ganz nebenbei nicht nur ihre Kinder erzieht. Nein, sie managed das Familienunternehmen stets lächelnd und gutgelaunt. Was für ein Maßstab! Kein Wunder, dass wir uns bei so einem Kopfkino nie gut genug fühlen. Die Autorin Cornelia Mack hat dies auch erlebt. Mit ihrem Ratgeber “Endlich frei von Perfektionismus” öffnet sie eine Tür, um der Falle des unaufhörlichen Strebens nach Fehlerlosigkeit zu entkommen.

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Mit Ängsten umgehen – Der Säbelzahntiger im Kopf

Das Empfinden von Angst schützt uns seit jeher vor Gefahren. Allerlei körperliche Reaktionen folgen dem Gefühl der Bedrohung. Bei den meisten klopft das Herz schneller, andere fangen an zu schwitzen und zu zittern oder reagieren mit Übelkeit. Der Mund wird trocken. Die Brust schmerzt. Es sind die natürlichen Symptome mit denen der Körper antwortet, um mehr Energie für Flucht aus dem Gefahrenszenario oder für den vermeintlichen Kampf bereit zu stellen. Der beschleunigte Herzschlag regt die Durchblutung der Muskulatur an. Das Zittern dient der Anspannung der Skelettmuskulatur und bereitet auf die körperlich Aktivität vor. Uns wird übel, weil die Verdauungsfunktion gehemmt wird, denn die Energie wird an anderer Stelle gebraucht. Das alles sind ganz normale Reaktionen des Körpers – seit Urzeiten, als wir einzig mit Fellen bekleidet und mit Knüppeln bewaffnet durch Wälder und Steppen zogen.

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Eine fast perfekte Ehefrau von Jonathan Evison

This is your life, Harriet Chance. So lautet der Titel der Originalausgabe des bestrickenden Romans von Jonathan Evison, der auf 78 Lebensjahre der Protagonistin zurückblickt und dabei große Themen, wie Erwartung und Enttäuschung, Hingabe und Verlust sowie Betrug und Verzeihen aufgreift. Harriet Chance ist eine Frau, von der etwas in jeder von uns steckt.

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Ich geb auf mich acht von Geri Scazzero (Rezension)

Heute ist Welttag des Buches. Ich feiere das Lesen mit einem für mich ganz besonderen und ermutigenden Buch. Es ist die wahre Geschichte einer Frau, die stets versucht, es allen und jedem gerecht zu machen. Sie ist hoch engagiert und stellt ihre Bedürfnisse immer hinter die von anderen. Dabei verliert sie sich selbst. Geri Scazzero muss über ihre Grenzen gehen und dabei tief fallen, ehe sie erkennt, dass jene überaus perfektionistischen Ansprüche an sich als Mensch, Pastorenehefrau, Gründungsmitglied einer New Yorker Gemeinde und zudem Mutter von vier Töchtern, niemals dazu führen werden, zu sich selbst JA zu sagen.

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Sieben Wochen mit viel Zuversicht

Egal, ob kirchlich aktiv oder nicht, so kann das Fasten vor Ostern eine gute Gelegenheit sein, um sich auf neue Wege zu begeben. In meinem letzten Beitrag über die Zuversicht schrieb ich über jene perfektionistischen Erwartungen, die schnell zu Stolperfallen werden können. Anlass genug, um jene sieben Fastenwochen zu nutzen und mit einem anderen Anspruch an mich selbst durchs Leben zu gehen.

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