In einem dunklen Walde – Joseph Luzzi (Rezension)

In Dantes Göttlicher Komödie heißt es, dass wir in der Mitte unseres Lebensweges in einem dunklen Wald zu uns kommen werden. Joseph Luzzi ereilt dieses Schicksal am 29. November 2007 als seine im achten Monat schwangere Frau Katherine bei einem Verkehrsunfall ihr Leben lässt. Von einem Moment zum anderen verliert Joe seine Liebe und muss sich plötzlich in der Rolle des alleinerziehenden Vaters zurecht finden. 

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Kranichland von Anja Baumheier (Rezension)

Anja Baumheier springt in “Kranichland” zwischen den Jahren und einem geteilten Land hin und her. Sie erzählt von Mauern in Herzen wie in Köpfen, vom Hunger nach Liebe und dem Wunsch, man selbst sein zu dürfen. Und sie berichtet von Fluchten, die nicht frei machen und ein zerstörerisches Gedankenkarussell in Gang setzen, das nicht mehr enden will.

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Das Geheimnis gesunder Kinder (Rezension)

Oft sind die Eltern, die Dr. Karella Easwaran in ihrer Kinderarztpraxis aufsuchen, angespannt und verängstigt. Die Tochter isst nicht genug und der Sohn weint sehr viel in der Nacht. Das eine Kind schläft noch nicht durch, das andere plagt ein Infekt schon mehr als eine Woche. Hinzu kommt eine Schwiegermutter, welche die Mutter verunsichert, weil sie dem 18 Monate alten Kleinkind Klumpfüße prophezeit. Kein Wunder, dass es meist die Eltern sind, die sich regelrecht krank vor lauter Sorge fühlen. Die lebenskluge Dr. Karella Easwaran weiß hier Abhilfe zu verschaffen und präsentiert in ihrem Ratgeber “Das Geheimnis gesunder Kinder – Was Eltern tun und lassen können” eine Fülle Tipps aus Schulmedizin, Pflanzenheilkunde und Neurowissenschaft.

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Weißt du nicht, wie schön du bist? (Rezension)

Stacy und John Eldredge gehen in ihrem christlichen Ratgeber auf Entdeckungsreise zum Wesen echter Weiblichkeit. Fernab aller Klischees um Figurenmaße und Rollenmuster schlagen sie den Weg des Herzens ein. Kraft und Sanftmut, Wildheit und Verführung sind nur einige Attribute, die sie, neben dem Wunsch zu lieben und geliebt zu werden, aufspüren.

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Dame zu Fuchs (Rezension)

Januar, 1880. Das Ehepaar Tebrick genießt einen idyllischen Waldspaziergang, als sich Silvia gewaltsam von der Hand ihres Gatten losreißt. Ein lauter Aufschrei gellt durch den Wald. Mrs. Tebrick ist urplötzlich verschwunden und von der Dame ist nichts übriggeblieben. Nichts, als eine Füchsin. Vertrauensvoll blickt sie ihren Richard an und der kann nichts anderes tun, als sie sich unter den Rock zu packen und nach Hause zu tragen. Dort nimmt das Drama seinen Lauf.

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Anfang 40 – Ende offen von Franka Bloom (Rezension)

Vera Odermann sehnt sich nichts mehr herbei als die Scheidung von ihrem Mann Sven sowie den Auszug der Tochter Greta nach deren bestandenem Abitur. Ein Flirt mit dem angehenden Lehrer Paul löst ein angenehmes Kribbeln in ihr aus und die Pläne für eine Reise nach Feuerland hat Vera schon mit ihren beiden besten Freundinnen geschmiedet. Her mit dem freien Leben, denkt sich die 46 jährige Agenturleiterin und probt schon mal den Aufstand auf der Abifeier, die sie für ihre Tochter organisiert. Leider sorgen jede Menge Alkohol und Hashkekse für ziemliche Turbulenzen, die Veras Lebenspläne gehörig durcheinander bringen.

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Als unser Deutsch erfunden wurde (Rezension)

Mit Bruno Preisendörfer reisen wir durch die Jahrhunderte zurück in die Lutherzeit. Unaufhaltsame Umbrüche liegen zu Beginn des 16. Jahrhunderts in der Luft. Bauernaufstände erschüttern das Land und Weltuntergangs-Theoretiker betreten die Szenerie. Die Welt scheint wahrhaft aus den Fugen zu geraten, als Nikolaus Kopernikus erklärt, die Erde würde sich um die Sonne drehen und nicht umgekehrt, wie bisher angenommen. Es folgt ein Aufschrei, den auch Luther ausstößt, wenn er Kopernikus als “dahergelaufenen Astrologen” bezeichnet.

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Der kleine Minimalist – Joachim Klöckner (Rezension)

Joachim Klöckners Kram passt ins Handgepäck. Er lebt mit etwa 50 Dingen, manchmal sind es 48 oder 55. Genau weiß er es nicht, denn es ist ihm nicht wichtig. “Zählen macht eng”, sagt er und mit Besitz geht es ihm ebenso. Joachim Klöckner, der sich selbst als Maximalist betrachtet, hat ein Buch über Minimalismus geschrieben und die Entscheidung für das Wesentliche.

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Ganz schön Konfuzius

ArsEdition beglückt uns mit literarischen Weisheiten von Konfuzius in einer feinen Schmuckausgabe. Die Lehren des chinesischen Philosophen haben auch rund 2500 Jahre nach seinem Tod nichts von ihrer Intensität verloren.

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