Brave New Girl – Wie wir furchtlos werden von Lou Hamilton (Buchrezension)

Loszulassen, fühlt sich für Lou Hamilton beängstigend an, als ihre Tochter Ruby May die Schule abschließt und sich aufmacht, die Welt zu erkunden. Doch anstatt, sie mit ihren Befürchtungen einzuschränken, macht sie ihr Mut, ihren Weg zu gehen. Das Brave New Girl wird geboren. Lou Hamilton beginnt eine Figur zu zeichnen, die sich ihren Ängsten stellt, die ihr Leben lebt und ihren Leidenschaften folgt. Letztendlich wird das Brave New Girl der kreativen Autorin jenen kraftvollen Freiraum verschaffen, der Furcht und Zweifel zu Randfiguren degradiert.

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Die Märchen der Brüder Grimm (Buchrezension der TASCHEN Verlag Ausgabe)

Erneut tauche ich ein in die Welt der Märchen. Weltberühmt ist die Sammlung der Kinder- und Hausmärchen von Jacob und Wilhelm Grimm, welche vor über zweihundert Jahren erstmalig veröffentlicht wurde. Die Märchen der Brüder waren mir, wie so vielen anderen auch, treue Kindheitsbegleiter und obwohl mich damals manch Grausamkeit und Gewalt erschreckte, erinnere ich mich auch an den Optimismus und die Hoffnung, welche die Helden stets begleiteten. Der TASCHEN Verlag veröffentlichte eine Auswahl von 27 Grimm’schen Märchen in ungekürzter Originalfassung aus der Ausgabe von 1857. Das Augenmerk dieses Buches liegt vor allem auf der Bebilderung durch Künstler verschiedener Epochen und Nationen.

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Der Ruf der Bäume von Tracy Chevalier (Buchrezension)

Als James Goodenough mit seiner Familie nach Ohio, in den Black Swamp, übersiedelt, fühlt es sich für seine hochschwangere Frau Sadie so an, als wäre sie gestrandet. Während am Sumpffieber im Laufe der Jahre die Hälfte ihrer Kinder stirbt, verfällt Sadie dem selbsternannten Missionar und Baumhändler John Chapman sowie dessen Applejack. Nur James und der jüngste Sohn Robert finden in der Kultivierung von Apfelbäumen eine Aufgabe, die sie mit einer Leidenschaft verfolgen, welche vor allem bei James bald zur Besessenheit wird. Denn er weiß, dass es fünfzig Obstbäume sein müssen, damit er endlich Anspruch auf das Stück Land erheben kann, dass er einst gezähmt hat.

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Östlich der Sonne und westlich des Mondes – Illustrationen von Kay Nielsen (Buchrezension)

Fünfzehn klassische Märchen aus dem Norden hat der TASCHEN Verlag in einem prächtigen Band versammelt, welcher in einer so edlen Aufmachung daherkommt, dass er der Buchkunst alle Ehre macht. Die Illustrationen des dänischen Künstlers Kay Nielsen (1886–1957) verweben sich mit den Märchen und zaubern den Lesern in eine Welt, in der Trolle lebendig sind, in der man sich vom Nordwind etwas wünschen darf und wo östlich der Sonne und westlich des Mondes ein Schloss liegt, in dem verwunschene Prinzen auf Erlösung hoffen.

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Im Schatten das Licht – Jojo Moyes (Buchrezension)

Natashas und Macs Ehe ist ein Scherbenhaufen. Die unnahbare Anwältin und der charmante Fotograf leben offiziell in Scheidung, obwohl zwischen beiden noch eine tiefe sehnsuchtsvolle Verbindung besteht, die sie sich allerdings nicht eingestehen wollen. Da tritt Sarah in ihr Leben, ein vierzehnjähriges Mädchen, welches auf die Unterstützung einer Pflegefamilie angewiesen ist. Doch Sarah hütet ein Geheimnis, das sie um jeden Preis bewahren will, aus Angst, jenes opfern zu müssen, was seit dem Tod ihrer Großmutter der Mittelpunkt ihres Lebens ist.

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Die Schattenschrift von Dana Carpenter (Buchrezension)

Das Mädchen Maus wächst ohne Ahnung ihres richtigen Namens und ihrer Herkunft in einem böhmischen Kloster auf. Das Leben im 13. Jahrhundert mit all seiner Frömmigkeit, aber auch dem Aberglauben und der provinziellen Furcht vor dem Unerklärlichen machen Maus zu einer Ausgestoßenen, denn das Mädchen ist etwas Besonderes. Nur von ihren Vormündern wird ihre Begabung erkannt und gefördert. Heimlich bilden der Abt und die Priorin sie zur Heilerin aus. Aber Maus besitzt nicht nur die Gabe der Heilung. Als sie den jungen König vom Tod rettet, verketten sich beider Leben. Ein gefährliches Abenteuer beginnt, das viele Opfer fordert.

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Das Haus am Rande der Zeit – Ann Tatlock (Buchrezension)

Man schreibt das Jahr 1968. In einem schwachen Moment betrügt der Pastor Patrick Crane seine Frau Meg und riskiert damit seine Ehe und seinen Job. Er kehrt seiner Gemeinde den Rücken und bezieht mit seiner Familie in den Blue Ridge Mountains ein altes Haus. Während Patrick, von Schuldgefühlen geplagt, sich nicht in seinem neuen Leben zurechtfindet, muss Meg mit ihrer Wut und der bitteren Enttäuschung kämpfen, betrogen worden zu sein. Mürrisch reagiert auch die siebzehnjährige Tochter Linda auf den Umzug in eine Kleinstadt, dessen größte Attraktion eine Eisdiele ist. Nur der achtjährige Digger kann sich ohne weiteres einzufügen. Dann geschehen plötzlich ungewöhnliche Dinge. In dem alten Haus erscheinen fremde Menschen, die nicht in diese Zeit gehören.

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The Stand – Das letzte Gefecht von Stephen King (Buchrezension)

Durch einen Laborunfall breitet sich die hochgezüchtete Mutation eines Grippevirus aus, welches zur biologischen Kriegsführung gedacht war und tötet 99,4 Prozent aller Menschen. Captain Trips fegt Amerikas Landstriche leer, während die Regierung noch alles zu vertuschen sucht und das Militär gegen jegliche mediale Verbreitung einer eventuellen Wahrheitsverkündung und den Widerstand der Bevölkerung mit absoluter Gewalt vorgeht. Letztendlich löst sich auch die Regierung auf, Soldaten desertieren oder schlachten sich im Wahn der Krankheit gegenseitig ab. Zurück bleiben die Immunen in einem entvölkerten Amerika, größtenteils verängstigt und noch unwissend, dass sie vor der bedeutsamsten Entscheidung ihres Lebens stehen.

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Erinnerungen an den Himmel von Wayne W. Dyer & Dee Garnes (Buchrezension)

Gab es eine Zeit vor unserer Geburt, an die wir uns noch bis ins Kleinkindalter hinein erinnern konnten? Der Psychologe Dr. Wayne W. Dyer und seine Co-Autorin Dee Garnes zweifeln nicht daran. Sie sammelten tausende Erfahrungsberichte von Eltern aus aller Welt und verglichen sie miteinander. Die Kernaussage aller dokumentierten Schilderungen der Kinder war identisch: die Seele eines Menschen wird nicht erst im Mutterleib geformt.

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Umweg nach Hause von Jonathan Evison (Buchrezension)

Das Leben von Ben Benjamin ist ein Trümmerhaufen. Durch eine Tragödie hat er das Wichtigste auf der Welt verloren. Er ist depressiv und leidet unter Schuldgefühlen. Seine Frau drängt ihn zur Scheidung und seine finanziellen Mittel sind erschöpft. Aus der Not heraus nimmt er einen schlecht bezahlten Job als Pfleger eines im Rollstuhl sitzenden Jugendlichen an. Trevor leidet unter Muskelschwund, schaut am liebsten den Wetterbericht im Fernsehen und steht total auf Mädchen. Die beiden freunden sich an und als Trevs Vater Bob einen Unfall hat, fahren sie quer durch den westlichen Teil der USA, um ihn zu besuchen. Eine Reise beginnt, die Bens Wunden zwar nicht heilen wird, aber ihn vom Abgrund wegzuführen vermag, an dessen Rand er seit seinem privaten Unglück balanciert.

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