Das Nest – Cynthia D'Aprix Sweeney (Buchrezension)

In ihrem Debütroman erzählt Cynthia D’Aprix Sweeney die Geschichte einer New Yorker Familie, in der Geld das einzige Fundament der geschwisterlichen Beziehungen zu sein scheint. Doch was passiert, wenn einer “das Nest” beschmutzt und mit seinem unendlichen Leichtsinn das Erbe aller Geschwister inmitten der Finanzkrise riskiert? Wie agieren die anderen, die bereits zuvor jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt haben? Die finanzielle Not lässt bei den Beteiligten alle negativen Charaktereigenschaften zu Tage treten.

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Die Meisterin der positiven Affirmation: Louise L. Hay (Buchrezension)

Louise L. Hay ist die Meisterin der positiven Affirmation. Bekannt wurde sie vor allem durch das Buch „Gesundheit für Körper & Seele“. Es ist ein Klassiker in den Reihen der Lebenshilfe-Bücher. In „Du kannst es!“ sind ihre Botschaften klar und präzise versammelt. Sie geben Anstöße Hürden in verschiedenen Lebensbereichen, wie zum Beispiel Gesundheit, Vergebung, Beziehung, Beruf, Selbstwertgefühl mittels positiver Denkmuster zu überwinden.

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Ein Tanz in die Freiheit in einem bebenden Paris (Buchrezension)

In Frankreich hat die Revolution eine jahrhundertealte Ordnung gestürzt. Es ist eine Zeit des Umbruchs, die alle Menschen gleich machen soll, teilweise mit Methoden, die weit entfernt sind von aller Brüderlichkeit. Unterdessen in Weimar: die Geschwister Eleonore und Felix langweilen sich in den Reihen der Oberschicht. Während sich Felix mit Herders Gedanken anfreundet und so gegen seinen Vater rebelliert, verbündet sich Eleonore mit Goethes unkonventioneller Geliebten Christiane Vulpius gegen die wirtschaftliche Misere der Ärmsten. Heimlich werden Vorratskammern adliger Damen geplündert, um à la Robin Hood mit den Armen zu teilen, bis das eigene Familienschicksal, die Geschwister Eleonore und Felix tiefer mit dem Herzschlag der Revolution verbindet, als diese jemals vermutet hätten…

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Eine Million Minuten – Zeit für das, was wirklich zählt

“Ach, Papa, ich wünschte, wir hätten eine Million Minuten. Nur für die schönen Dinge, weißt du?”
Genau das sagt Nina eines Abends zu Wolf, als dieser wieder einmal zu wenig Zeit hat fürs Geschichtenvorlesen. Wolf, dem Jet-Set-Wissenschaftler, geht plötzlich ein Riss durchs Leben und er fühlt sich an die Truman-Show erinnert, an jene Szene, als Truman mit seinem Boot gegen den bemalten Horizont kracht. Wäre es den wirklich so unmöglich, seinen bisherigen Alltag aufzugeben, um den Wunsch dieses kleinen Mädchen zu erfüllen?

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