Erinnerungen an den Himmel von Wayne W. Dyer & Dee Garnes (Buchrezension)

Gab es eine Zeit vor unserer Geburt, an die wir uns noch bis ins Kleinkindalter hinein erinnern konnten? Der Psychologe Dr. Wayne W. Dyer und seine Co-Autorin Dee Garnes zweifeln nicht daran. Sie sammelten tausende Erfahrungsberichte von Eltern aus aller Welt und verglichen sie miteinander. Die Kernaussage aller dokumentierten Schilderungen der Kinder war identisch: die Seele eines Menschen wird nicht erst im Mutterleib geformt.

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Umweg nach Hause von Jonathan Evison (Buchrezension)

Das Leben von Ben Benjamin ist ein Trümmerhaufen. Durch eine Tragödie hat er das Wichtigste auf der Welt verloren. Er ist depressiv und leidet unter Schuldgefühlen. Seine Frau drängt ihn zur Scheidung und seine finanziellen Mittel sind erschöpft. Aus der Not heraus nimmt er einen schlecht bezahlten Job als Pfleger eines im Rollstuhl sitzenden Jugendlichen an. Trevor leidet unter Muskelschwund, schaut am liebsten den Wetterbericht im Fernsehen und steht total auf Mädchen. Die beiden freunden sich an und als Trevs Vater Bob einen Unfall hat, fahren sie quer durch den westlichen Teil der USA, um ihn zu besuchen. Eine Reise beginnt, die Bens Wunden zwar nicht heilen wird, aber ihn vom Abgrund wegzuführen vermag, an dessen Rand er seit seinem privaten Unglück balanciert.

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Als wir Töchter waren von Nicci Gerrard (Buchrezension)

Edie ist gerade 16 Jahre alt und frisch verliebt als sich ihr Vater das Leben nimmt. Sie gibt sich die Schuld daran und trennt sich aus lauter Verzweiflung von ihrer ersten großen Liebe Ricky. Zweiundzwanzig Jahre später, Edie ist verheiratet und hat drei Kinder, stirbt ihre Mutter bei einem Autounfall. Edie und ihre beiden Schwestern kommen für ein paar Tage zusammen, um die Trauerfeier vorzubereiten. Eine unerwartete Entdeckung in den Unterlagen ihrer Mutter, scheint den Blick auf die Vergangenheit zu verändern.

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Geister von Nathan Hill (Buchrezension)

Samuel ist ein in sich gekehrter und sensibler Junge von elf Jahren, als er von seiner Mutter verlassen wird. Danach ist nichts mehr wie zuvor. Der Verlust seiner Wurzeln, die Instabilität seines Seins und die Unsicherheit, nicht zu wissen, wohin er gehört, begleiten ihn fortan. Selbst als Erwachsener, inzwischen Professor für englische Literatur, flüchtet er sich lieber Abend um Abend in die Scheinwelt des Computerspiels World of Elfscape, anstatt jenes Buch zu schreiben, das er bereits vor zehn Jahren seinem Verleger versprochen hatte, um seine Jugendliebe Bethany zu beeindrucken. Eines Tages erscheint seine Mutter plötzlich wieder auf der Bildfläche. Faye, die den republikanischen Präsidentschaftskandidaten bei einer öffentlichen Rede mit Kieselsteinen beworfen hat, wird zur Zielscheibe von Staat und Medien. Nur Samuel scheint sie retten zu können, doch dazu muss er sich auf eine Reise in die Vergangenheit begeben.

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Ein französischer Sommer von Jessica Brockmole (Buchrezension)

Kurz vor Beginn des Ersten Weltkrieges verliert die junge Schottin Clare ihren Vater. Im fremden Frankreich findet sie ein Zuhause bei Freunden ihrer Eltern. Doch Trost und Hoffnung spendet ihr vor allem Luc, der Sohn des Ehepaares. Clare und Luc verleben einen wunderbaren Sommer, sie durchstreifen die Wälder, bannen die Schönheit der Welt mit Zeichenstiften auf Papier und entdecken die zarten Bande einer ersten Liebe. Aber bevor daraus mehr entstehen darf, nimmt Clares Großvater, ein Sprachwissenschaftler, die junge Frau mit sich auf seine Forschungsreisen. In Briefen bleiben die beiden miteinander verbunden, aber dann wird auch Lucs Welt auf den Kopf gestellt, als der Erste Weltkrieg sein Leben buchstäblich zerreißt.

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Ein Märchen im Winter von Kate Lord Brown (Buchrezension)

Seit dem Verschwinden ihres Mannes steht die Goldschmiedin Grace vor einem Scherbenhaufen. Sie hat ihr Haus und ihr Geschäft durch Pfändung verloren und muss sich nun allein um ihre zehnjährige Tochter kümmern, die ihren Vater schmerzlich vermisst. Die Anstellung als Assistentin bei dem älteren exzentrischen Gutsbesitzer Fraser Stratton und der Einzug in ein kleines Cottage auf Frasers Landbesitz scheinen Mutter und Tochter etwas Stabilität zurückzugeben, bis das Auftauchen von verlorengeglaubten Edelsteinen und das Geheimnis zweier antiker Broschen Grace erneut den Boden unter den Füßen wegzuziehen droht.

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Ein Buchladen zum Verlieben von Katarina Bivald (Buchrezension)

Als die Schwedin Sara ihren Leseurlaub in Amerika antritt, würde sie, wenn man ihr die Frage stellte, ob sie die Bücher oder die Menschen mehr lieben würde, eindeutig dem geschriebenen Wort den Vorzug geben. Doch ihr Aufenthalt in Broken Wheel, einer langsam verfallenden Kleinstadt inmitten von Maisfeldern, verändert nicht nur Sara, sondern auch die Menschen, die dort leben.

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Der Traum der drei Bäume von Angela E. Hunt (Buchrezension)

Kurz vor Weihnachten kommt noch eine Buchempfehlung, die thematisch den Kern des Festes aufgreift. “Der Traum der drei Bäume” besitzt eine spirituelle Tiefe, die nicht nur Kinderherzen, denn dieses Buch ist in den Reihen der Kinder- und Jugendbücher zu Hause, zu berühren vermag, sondern jedes Herz, das an die heilende Kraft der Liebe glaubt.

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Im Hause Longbourn von Jo Baker (Buchrezension)

“Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit”, dass Jane Austen zu den Großen der Weltliteratur gehört. Auch ist es nicht verwunderlich, dass ihre Werke auch nach 200 Jahren nichts von ihrem Zauber eingebüßt haben und immer noch Schriftsteller inspirieren, auf den Pfaden von Austens Protagonisten zu wandeln und sie unter anderem Namen und an anderen Orten wiederauferstehen zu lassen. Die Autorin Jo Baker reist mit “Im Hause Longbourn” zurück in die Zeit von “Stolz und Vorurteil”, dem wohl beliebtesten Werk von Jane Austen, allerdings nicht, um die Irrungen und Wirrungen der Elizabeth Bennet und ihres Mr. Darcys erneut zu thematisieren, sondern um einen Blick hinter die Kulissen von Longbourn zu werfen. Jo Baker gibt dem Dienstpersonal der Familie Bennet ein überaus lebendiges Gesicht.

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Das 10-Minuten-Projekt von Chiara Gamberale (Buchrezension)

Chiara Gamberale war für mich eine literarische Unbekannte, was wohl daran lag, dass nur eins ihrer Bücher bisher ins Deutsche übersetzt wurde. Mit “Das 10-Minuten-Projekt” weiß die italienische Autorin zu überzeugen und beschenkt uns nicht nur mit ein paar vergnüglichen Lesestunden, sondern packt obendrauf eine therapeutische Hilfe, welche, wenn wir es wagen, absolut alltagstauglich ist.

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