Erinnerungen an den Himmel von Wayne W. Dyer & Dee Garnes (Buchrezension)

Gab es eine Zeit vor unserer Geburt, an die wir uns noch bis ins Kleinkindalter hinein erinnern konnten? Der Psychologe Dr. Wayne W. Dyer und seine Co-Autorin Dee Garnes zweifeln nicht daran. Sie sammelten tausende Erfahrungsberichte von Eltern aus aller Welt und verglichen sie miteinander. Die Kernaussage aller dokumentierten Schilderungen der Kinder war identisch: die Seele eines Menschen wird nicht erst im Mutterleib geformt.

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Der erste Schnee

Heute am frühen Morgen weckten mich knarzende und schleifende Geräusche, die von der Straße zu unserem Schlafzimmerfenster empor drangen. In der Wohnung war es dunkel und still. Die Kerle träumten noch in ihren Betten. Ein wenig schlaftrunken bewegte ich mich zum Fenster und öffnete die Jalousie ein Stückchen und da lag er vor mir in seiner ganzen puren Schönheit: der erste Schnee dieses Winters. Er hatte die Häuserdächer mit einer Puderzuckerschicht überzogen und im goldenen Laternenlicht schwebten zarte Flocken. Die Gehwege beräumte unterdessen der Winterdienst, daher auch jene Geräusche, und einer unserer Nachbarn machte sich an den Scheiben seines Autos zu schaffen.

Ich blieb ein paar Minuten für mich, verzaubert von diesem Anblick, während Kindheitserinnerungen mein Herz umwehten. Der erste Schnee trug immer ein Versprechen mit sich. Er symbolisierte einen Zauber, der die Welt in weiße Tücher kleidete und sie ganz still machte, rein und voller Unschuld. Und er versprach jeder Kinderseele ein Abenteuer in Form einer Schlittenfahrt, einer Schneeballschlacht oder dem Bau eines Schneemanns. Und trotz aller dunklen Winterstunden – im Schnee ward alles licht und klar.

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Flüchtige Kostbarkeiten

Als ich vor kurzem an einem kalten Novembervormittag mit Little J. den Kindergarten nach zwei Eingewöhnungsstunden verlassen wollte, kam mir im Garten der Kita mein Großer, den ich meist erst nach dem Vesper abhole, entgegen gestürmt und verkündete aufgeregt: „Mama, ich habe einen Schatz gefunden.“ Auch die Meute von Kerlen und Räuberinnen, die sich um uns versammelte, starrte mit rotwangigen Gesichtern und großen Augen auf Big J.’s Jackentasche, die er stolz abklopfte. Weiterlesen

Vom Regretting-motherhood-Trauma

Ich bin Mama, ganz und gar, von Kopf bis Fuß. Keine Superglucke, das will ich auch nicht sein. Ich habe Glück und dafür bin ich unendlich dankbar. Ich habe Glück, denn ich kann ihn mit dem ganzen Herzen sagen, diesen einen Satz: „Ich bin gerne Mama.“ Es fühlt sich gut an, nicht wie eine Rolle, die mir bei der Geburt der Kinder übergestülpt wurde und die ich nun ausfüllen muss. Ich muss nichts. Ich bin gern Mutter geworden. Die Kinder sind mein größtes Abenteuer. Ich habe mich ganz bewusst für sie entschieden. Es ist nicht immer einfach, dieses Abenteuer. Es verlangt von mir Herzblut, Nervenstärke, Mut und noch so vieles mehr. Und doch belohnt mich jedes Lächeln meiner Kinder. Wie könnte ich etwas bereuen, wenn mich dieses Kinderlachen bis tief auf den Grund meines Herzens berührt?

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Altweibersommer am Zwenkauer See

Die wunderbare Lotti vom Blog Zicklein & Böckchen hat zur Blogparade „Eure Stadt/Euren Kiez/Euren Ort mit Kind“ aufgerufen. Wir machen gerne mit und entführen euch in einen Teil des Leipziger Neuseenlandes.

Wir nutzen das sonnige Septemberwetter, um einen Ausflug an den Zwenkauer See zu machen. Unsere Reise starten wir mit dem Zug, der uns bis nach Gaschwitz bringt. Von hier aus geht es mit den Rädern weiter bis zum See. Wir genießen den warmen Tag in der Natur fernab vom Großstadtlärm. Little J. gluckst im Anhänger fröhlich vor sich hin, während sein großer Bruder neben dem Papa in die Pedalen tritt.

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Unsere Fahrradreise als Familie (Teil 1)

Wir melden uns zurück von unserem Fahrradurlaub. Es war ganz wunderbar als Familie mit dem Rad unterwegs zu sein. Und es war gar nicht so schwer wie anfänglich gedacht. In fünf Etappen fuhren wir in der Saale-Unstrut-Region durch eine spätsommerlich gereifte Landschaft, die uns Stadtmenschen mit ihrer grüngoldenen Weite und wasserflüsternder Ruhe verzaubert hat. Hier unser Reisebericht der ersten drei Tage:

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