Dankbar sein

Vieles im Leben erscheint uns als absolute Selbstverständlichkeit, ob es Beziehungen sind oder materielle Güter. Wir merken manchmal erst, wie kostbar uns etwas ist, wenn wir es verloren haben. Ein Grund für mich, einmal darüber nachzudenken, wofür ich im Leben dankbar bin – generell und im Besonderen.

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Von kleinen Fluchten und vom Zueinanderfinden

Wir gehen, um wieder zueinanderzufinden. Wenn das Fortgehen gar nicht das Abstreifen einer Rolle bedeutet, sondern der Perspektivwechsel dazu dient, Energie zu tanken für das eigene Selbst, das natürlich auch immer Vater bzw. Mutter ist. Das man geht, um immer wiederzukommen. Immer wieder, weil unsere Herzen sich nacheinander sehnen. Und das fühlt sich für mich richtig an.

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Jakob kann fliegen

Für mich ist das eine sehr symbolische Geschichte. Philip Waechter verleiht dem Jungen Flügel. Die Eltern sind zunächst etwas besorgt, akzeptieren aber bald seine tägliche Fliegerei. Jenes Zitat ist beinah jedem bekannt: “Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern erhalten: Wurzeln und Flügel”. Jakob hat beides von seinen Eltern bekommen. Vertrauen und Liebe geben dem Kind genug Sicherheit, so dass es ihm gelingt die Flügel auszubreiten und zu fliegen. Auch der Vogelfänger hat für mich Symbolcharakter. Wer hat es noch nicht erlebt, dass er auf Menschen gestoßen ist oder sich in Situationen wiederfand, die ihn beschnitten, die ihm die Flügel stutzen wollten. Mit genügend innerer Stabilität trauen wir unserer Fähigkeit, unsere Angst zu überflügeln.

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