Die Jungs-Mama und Autorin Heidemarie Brosche im Interview

Ich bin eine zweifache Jungs-Mutter. Das ist zuweilen ein Abenteuer. Es ist schön und es ist herausfordernd. Als Einzelkind aufgewachsen, war mir jenes Konfliktpotential zwischen Geschwistern (es heißt, sie streiten sich bis zu viermal PRO Stunde - und das kann ich durchaus bestätigen), als auch die wilde Energie des männlichen Nachwuchs nicht vertraut. Das Gute ist, mit Liebe und Geduld findet man nicht nur hinein, man lernt es sehr zu schätzen, dieses Leben mit Jungs. Es hält jede Menge Überraschungen bereit. Und man lernt dazu, auch über sich selbst.

Im vergangenen Jahr erschien "Jungs-Mamas" von Heidemarie Brosche. Ich fühlte mich beim Lesen direkt gut aufgehoben und verstanden. Zugleich ist "Jungs-Mamas" ein rundum ermutigendes Buch. Die pensionierte Lehrerin, Leseförderin, erfolgreiche Autorin und Mutter von drei inzwischen erwachsenen Söhnen Heidemarie Brosche erzählt, wie es ist, jenes Leben allein unter Männern. Im Interview konnte ich ihr nun ein paar Fragen stellen - über das Besondere am Leben mit Jungs, über angehängte Fehlgefühle und ein gelungenes Familienleben, nicht nur in Pandemiezeiten.

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Jungs-Mamas (Rezension)

Glitzerhaarspangen zwischen frisch geflochtene Zöpfe stecken. Prinzessinnenkleider anprobieren. Puppenstuben aufbauen und bestücken. Vielleicht sind das Sehnsüchte so manch einer Jungsmutter. Ohne Klischees bedienen zu wollen, aber Jungs haben doch meist und überwiegend etwas ganz anders im Sinn als Feenstaub und Einhornmagie. Keine Grund für ein melancholisches Was-wäre-wenn-Szenario, meint Heidemarie Brosche. Wie großartig das Leben mit kleinen und großen Kerlen ist, davon erzählt die Autorin in ihrem herrlich herzlichen Buch "Jungs-Mamas". Read more