Ein Buch für die Feiertage: Weihnachten im Alten Land (Rezension)

Maike ist nicht sonderlich danach zumute, Weihnachten im Schoß der Familie zu verbringen. Frisch getrennt, alleinerziehend und mit einer dicken Beule an der Stirn macht sich sich auf den Weg ins Alte Land, um dort mit ihrem kleine Sohn Jakob, Schwester Anne und Vater Thees Heiligabend zu feiern. Auch in Annes Leben läuft nicht alles glatt. Sie liebt einen Mann aus einem fernen Land, den der Vater kategorisch ablehnt. Werden die beiden Schwestern auf dem malerischen Apfelhof doch noch ihr Weihnachtsglück finden?

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Frühling, Sommer, Herbst, Familie von Veronika Smoor (Rezension)

Ein Tag reiht sich an den nächsten. Hektische Betriebsamkeit dominiert den Alltag und man merkt meist erst, wie sich die Zeit und mit ihr die Menschen verändern, wenn man die Sprößlinge mal wieder an die Messlatte stellt und staunt, wie sehr sie gewachsen sind. Auch Veronika Smoor ging es so. Im Bewusstwerden liegt glücklicher Weise die Chance auf Veränderung. In “Frühling, Sommer, Herbst, Familie” erzählt die Autorin äußerst warmherzig, wie sie sich freimachte vom Zeitdruck, der Technisierung und jenem allzu schnellen Rhythmus, um gemeinsam mit ihrer Familie ein Leben voller Dankbarkeit, Verbundenheit, Entschleunigung und Kreativität zu feiern.

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Bevor es Weihnachten wird – Kerstin Hohlfeld (Rezension)

Weihnachtszeit und Familienfeste – das passt nicht unbedingt in Sophias Lebensplan. Viel lieber arbeitet sie daran, die Karriereleiter empor zu klimmen oder verbringt ihre Zeit mit einem Gitarre spielenden Hobbykoch. Doch vor dem Adventskaffeetrinken mit der gesamten Sippschaft gibt es kein Entrinnen. Während ihr Freund Lukas die gemütliche Atmosphäre und die unkomplizierte Art im Hause Sommer sichtlich genießt, fühlt sich Sophia völlig fehl am Platz. Die goldenen Scheuklappen ihrer Arbeitswut tragend, stößt sie bald die gesamte Familie vor den Kopf und Lukas gleich mit, der sich fragt, ob er seine Freundin überhaupt richtig kennt. Sophia hat bis zum Heiligabend einiges wieder gut zu machen – und viel Zeit bleibt ihr nicht mehr.

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Sieben Tage wir – Francesca Hornak (Rezension)

Weihnachten ist das Fest der Familie. Für die Birchs sollen die Feierlichkeiten in diesem Jahr zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Sieben Tage Quarantäne hat man der ältesten Tochter Olivia, einer Ärztin, die gerade aus einem Krisengebiet zurückkehrt, verordnet. Was könnte schöner sein, als diese Zeit gemeinsam mit den Liebsten zu verbringen. So ziehen sich die Birchs in das in die Jahre gekommene Anwesen auf dem Land in Norfolk zurück, nichtsahnend dass diese Familienwoche Geheimnisse lüften und für allerhand Turbulenzen sorgen wird. Die Quarantäne entpuppt sich schnell als Brennglas, welches alle sorgsam angelegten Masken in Rauch aufgehen lässt.

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Heiliger Alltag von Veronika Smoor (Rezension)

Wir nehmen sie kaum noch war, diese Alltäglichkeiten in unserem Leben. Natürlich erledigen wir anstehende Aufgaben, mal mehr und mal weniger bemüht, aber der Vorgang an sich ist uns oft kaum mehr bewusst, weil wir mit unseren Gedanken bereits woanders verweilen. Beim nächsten womöglich bedeutungsvolleren Tun oder verloren in den Sehnsüchten nach etwas Größerem. Doch ist dieser Alltag nicht das, was uns tatsächlich ausmacht? Jene formgebenden Momente, die kleinen Pleiten und Pannen, genauso wie die wunderbaren Kostbarkeiten. Veronika Smoor zeigt uns all das in ihrem Buch “Heiliger Alltag”. Gemeinsam durchwandern wir mit ihr ein Heim, das lautleise ist, durchdrungen von Gottes Gegenwart und Kinderlachen, das belebt ist, chaotisch, aufpoliert, ein Spiegelbild, eine Zuflucht, ein Nährboden, vor allem aber eines ist: nämlich alltäglich schön.

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Frohe Weihnachten, Zwiebelchen! von Frida Nilsson (Kinderbuchliebling)

Nichts wünscht sich Zwiebelchen mehr zu Weihnachten als ein Fahrrad und seinen Vater kennenzulernen. Beide Wünsche kann die Mutter ihrem Sohn, der eigentlich Stig heißt, nicht erfüllen. Für ein Fahrrad ist nicht genug Geld da und vom Vater will sie nichts wissen. Dafür tritt bald Karl in Zwiebelchens Leben – ein ungewöhnlicher Mann mit vielen Bartstoppeln und einem kurzen und einem langen Bein. Man sagt ihm nach, er könnte Hühner hypnotisieren. Das muss doch für etwas gut sein, denkt sich Zwiebelchen. Vielleicht kann Karl die Mutter dazu bringen, ihm ein Fahrrad zu kaufen?

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Der Ruf der Bäume von Tracy Chevalier (Buchrezension)

Als James Goodenough mit seiner Familie nach Ohio, in den Black Swamp, übersiedelt, fühlt es sich für seine hochschwangere Frau Sadie so an, als wäre sie gestrandet. Während am Sumpffieber im Laufe der Jahre die Hälfte ihrer Kinder stirbt, verfällt Sadie dem selbsternannten Missionar und Baumhändler John Chapman sowie dessen Applejack. Nur James und der jüngste Sohn Robert finden in der Kultivierung von Apfelbäumen eine Aufgabe, die sie mit einer Leidenschaft verfolgen, welche vor allem bei James bald zur Besessenheit wird. Denn er weiß, dass es fünfzig Obstbäume sein müssen, damit er endlich Anspruch auf das Stück Land erheben kann, dass er einst gezähmt hat.

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Als wir Töchter waren von Nicci Gerrard (Buchrezension)

Edie ist gerade 16 Jahre alt und frisch verliebt als sich ihr Vater das Leben nimmt. Sie gibt sich die Schuld daran und trennt sich aus lauter Verzweiflung von ihrer ersten großen Liebe Ricky. Zweiundzwanzig Jahre später, Edie ist verheiratet und hat drei Kinder, stirbt ihre Mutter bei einem Autounfall. Edie und ihre beiden Schwestern kommen für ein paar Tage zusammen, um die Trauerfeier vorzubereiten. Eine unerwartete Entdeckung in den Unterlagen ihrer Mutter, scheint den Blick auf die Vergangenheit zu verändern.

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Das Nest – Cynthia D'Aprix Sweeney (Buchrezension)

In ihrem Debütroman erzählt Cynthia D’Aprix Sweeney die Geschichte einer New Yorker Familie, in der Geld das einzige Fundament der geschwisterlichen Beziehungen zu sein scheint. Doch was passiert, wenn einer “das Nest” beschmutzt und mit seinem unendlichen Leichtsinn das Erbe aller Geschwister inmitten der Finanzkrise riskiert? Wie agieren die anderen, die bereits zuvor jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt haben? Die finanzielle Not lässt bei den Beteiligten alle negativen Charaktereigenschaften zu Tage treten.

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