Frohe Weihnachten, Zwiebelchen! von Frida Nilsson (Kinderbuchliebling)

Nichts wünscht sich Zwiebelchen mehr zu Weihnachten als ein Fahrrad und seinen Vater kennenzulernen. Beide Wünsche kann die Mutter ihrem Sohn, der eigentlich Stig heißt, nicht erfüllen. Für ein Fahrrad ist nicht genug Geld da und vom Vater will sie nichts wissen. Dafür tritt bald Karl in Zwiebelchens Leben – ein ungewöhnlicher Mann mit vielen Bartstoppeln und einem kurzen und einem langen Bein. Man sagt ihm nach, er könnte Hühner hypnotisieren. Das muss doch für etwas gut sein, denkt sich Zwiebelchen. Vielleicht kann Karl die Mutter dazu bringen, ihm ein Fahrrad zu kaufen?

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Der Ruf der Bäume von Tracy Chevalier (Buchrezension)

Als James Goodenough mit seiner Familie nach Ohio, in den Black Swamp, übersiedelt, fühlt es sich für seine hochschwangere Frau Sadie so an, als wäre sie gestrandet. Während am Sumpffieber im Laufe der Jahre die Hälfte ihrer Kinder stirbt, verfällt Sadie dem selbsternannten Missionar und Baumhändler John Chapman sowie dessen Applejack. Nur James und der jüngste Sohn Robert finden in der Kultivierung von Apfelbäumen eine Aufgabe, die sie mit einer Leidenschaft verfolgen, welche vor allem bei James bald zur Besessenheit wird. Denn er weiß, dass es fünfzig Obstbäume sein müssen, damit er endlich Anspruch auf das Stück Land erheben kann, dass er einst gezähmt hat.

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Als wir Töchter waren von Nicci Gerrard (Buchrezension)

Edie ist gerade 16 Jahre alt und frisch verliebt als sich ihr Vater das Leben nimmt. Sie gibt sich die Schuld daran und trennt sich aus lauter Verzweiflung von ihrer ersten großen Liebe Ricky. Zweiundzwanzig Jahre später, Edie ist verheiratet und hat drei Kinder, stirbt ihre Mutter bei einem Autounfall. Edie und ihre beiden Schwestern kommen für ein paar Tage zusammen, um die Trauerfeier vorzubereiten. Eine unerwartete Entdeckung in den Unterlagen ihrer Mutter, scheint den Blick auf die Vergangenheit zu verändern.

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Das Nest – Cynthia D'Aprix Sweeney (Buchrezension)

In ihrem Debütroman erzählt Cynthia D’Aprix Sweeney die Geschichte einer New Yorker Familie, in der Geld das einzige Fundament der geschwisterlichen Beziehungen zu sein scheint. Doch was passiert, wenn einer “das Nest” beschmutzt und mit seinem unendlichen Leichtsinn das Erbe aller Geschwister inmitten der Finanzkrise riskiert? Wie agieren die anderen, die bereits zuvor jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt haben? Die finanzielle Not lässt bei den Beteiligten alle negativen Charaktereigenschaften zu Tage treten.

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Familie: Zuflucht oder Zumutung? (Philosophie Magazin)

Ich halte mein erstes Philosophie Magazin in den Händen und das aus gutem Grund. Die aktuelle Ausgabe hat sich dem Thema Familie verschrieben. Es wird kontrovers diskutiert und der Frage nachgespürt, die manch einen gerade in der Vorweihnachtszeit in Hinblick auf eine gemeinsame Feier mit der Verwandtschaft umtreibt: “Ist die Familie eine Zuflucht oder Zumutung?” Als Mutter fühle ich mich ein bisschen provoziert. Nicht nur von jener Schlagzeile, sondern auch von der schafsköpfig maskierten Familie, die mich vom Cover aus anstarrt. Natürlich obsiegt meine Neugier, einen Blick ins Magazin zu werfen.

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Unsere Fahrradreise als Familie (Teil 1)

Wir melden uns zurück von unserem Fahrradurlaub. Es war ganz wunderbar als Familie mit dem Rad unterwegs zu sein. Und es war gar nicht so schwer wie anfänglich gedacht. In fünf Etappen fuhren wir in der Saale-Unstrut-Region durch eine spätsommerlich gereifte Landschaft, die uns Stadtmenschen mit ihrer grüngoldenen Weite und wasserflüsternder Ruhe verzaubert hat. Hier unser Reisebericht der ersten drei Tage:

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Alle sind wach

Ich mag an der Geschichte sehr, dass alle zur Ruhe kommen können, als sie beieinander sind. Das kleine Gespenst symbolisiert für mich irgendwie die Sorgen des Tages, die wir in die Nacht mit hinübernehmen. Die Verbundenheit, das Teilen der Nöte, bzw. die Anteilnahme schaffen ein Gefühl von Sicherheit, einen wunderbaren liebevollen Frieden, der die Familie schlafen lässt. Und das ist doch das Schöne an einer Familie, dass man aneinander Anteil nimmt, oder?

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