Unendlich wertvoll – Sofapausen für junge Mamas von Anne Löwen (Buchrezension)

Anne Löwen, vierfache Mutter, Autorin, Referentin und Pastorenehefrau, vermittelt jungen Müttern auf gut 200 Seiten spirituelle Lebenshilfe. Sie unterstützt dabei mit liebevollen Worten, in dem sie sich auf ihren unerschütterlichen Glauben beruft und die Leserinnen ermutigen möchte, in Gottes Liebe Trost und Kraft zu finden. Nicht umsonst trägt das im Brunnen Verlag erschienene Buch den Untertitel „Sofapausen für junge Mamas“, denn Anne Löwen schreibt wie eine Vertraute, die recht entspannt mit einer ehrlichen und lebensfrohen Art, anleiten will, in Zeiten von Alltagsstress und fehlender Balance, die Batterien in der Spiritualität und dem Dialog mit dem Göttlichen wieder aufzuladen.

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Die Märchen der Brüder Grimm (Buchrezension der TASCHEN Verlag Ausgabe)

Erneut tauche ich ein in die Welt der Märchen. Weltberühmt ist die Sammlung der Kinder- und Hausmärchen von Jacob und Wilhelm Grimm, welche vor über zweihundert Jahren erstmalig veröffentlicht wurde. Die Märchen der Brüder waren mir, wie so vielen anderen auch, treue Kindheitsbegleiter und obwohl mich damals manch Grausamkeit und Gewalt erschreckte, erinnere ich mich auch an den Optimismus und die Hoffnung, welche die Helden stets begleiteten. Der TASCHEN Verlag veröffentlichte eine Auswahl von 27 Grimm’schen Märchen in ungekürzter Originalfassung aus der Ausgabe von 1857. Das Augenmerk dieses Buches liegt vor allem auf der Bebilderung durch Künstler verschiedener Epochen und Nationen.

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Östlich der Sonne und westlich des Mondes – Illustrationen von Kay Nielsen (Buchrezension)

Fünfzehn klassische Märchen aus dem Norden hat der TASCHEN Verlag in einem prächtigen Band versammelt, welcher in einer so edlen Aufmachung daherkommt, dass er der Buchkunst alle Ehre macht. Die Illustrationen des dänischen Künstlers Kay Nielsen (1886–1957) verweben sich mit den Märchen und zaubern den Lesern in eine Welt, in der Trolle lebendig sind, in der man sich vom Nordwind etwas wünschen darf und wo östlich der Sonne und westlich des Mondes ein Schloss liegt, in dem verwunschene Prinzen auf Erlösung hoffen.

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Im Schatten das Licht – Jojo Moyes (Buchrezension)

Natashas und Macs Ehe ist ein Scherbenhaufen. Die unnahbare Anwältin und der charmante Fotograf leben offiziell in Scheidung, obwohl zwischen beiden noch eine tiefe sehnsuchtsvolle Verbindung besteht, die sie sich allerdings nicht eingestehen wollen. Da tritt Sarah in ihr Leben, ein vierzehnjähriges Mädchen, welches auf die Unterstützung einer Pflegefamilie angewiesen ist. Doch Sarah hütet ein Geheimnis, das sie um jeden Preis bewahren will, aus Angst, jenes opfern zu müssen, was seit dem Tod ihrer Großmutter der Mittelpunkt ihres Lebens ist.

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Die Schattenschrift von Dana Carpenter (Buchrezension)

Das Mädchen Maus wächst ohne Ahnung ihres richtigen Namens und ihrer Herkunft in einem böhmischen Kloster auf. Das Leben im 13. Jahrhundert mit all seiner Frömmigkeit, aber auch dem Aberglauben und der provinziellen Furcht vor dem Unerklärlichen machen Maus zu einer Ausgestoßenen, denn das Mädchen ist etwas Besonderes. Nur von ihren Vormündern wird ihre Begabung erkannt und gefördert. Heimlich bilden der Abt und die Priorin sie zur Heilerin aus. Aber Maus besitzt nicht nur die Gabe der Heilung. Als sie den jungen König vom Tod rettet, verketten sich beider Leben. Ein gefährliches Abenteuer beginnt, das viele Opfer fordert.

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Das Haus am Rande der Zeit – Ann Tatlock (Buchrezension)

Man schreibt das Jahr 1968. In einem schwachen Moment betrügt der Pastor Patrick Crane seine Frau Meg und riskiert damit seine Ehe und seinen Job. Er kehrt seiner Gemeinde den Rücken und bezieht mit seiner Familie in den Blue Ridge Mountains ein altes Haus. Während Patrick, von Schuldgefühlen geplagt, sich nicht in seinem neuen Leben zurechtfindet, muss Meg mit ihrer Wut und der bitteren Enttäuschung kämpfen, betrogen worden zu sein. Mürrisch reagiert auch die siebzehnjährige Tochter Linda auf den Umzug in eine Kleinstadt, dessen größte Attraktion eine Eisdiele ist. Nur der achtjährige Digger kann sich ohne weiteres einzufügen. Dann geschehen plötzlich ungewöhnliche Dinge. In dem alten Haus erscheinen fremde Menschen, die nicht in diese Zeit gehören.

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The Stand – Das letzte Gefecht von Stephen King (Buchrezension)

Durch einen Laborunfall breitet sich die hochgezüchtete Mutation eines Grippevirus aus, welches zur biologischen Kriegsführung gedacht war und tötet 99,4 Prozent aller Menschen. Captain Trips fegt Amerikas Landstriche leer, während die Regierung noch alles zu vertuschen sucht und das Militär gegen jegliche mediale Verbreitung einer eventuellen Wahrheitsverkündung und den Widerstand der Bevölkerung mit absoluter Gewalt vorgeht. Letztendlich löst sich auch die Regierung auf, Soldaten desertieren oder schlachten sich im Wahn der Krankheit gegenseitig ab. Zurück bleiben die Immunen in einem entvölkerten Amerika, größtenteils verängstigt und noch unwissend, dass sie vor der bedeutsamsten Entscheidung ihres Lebens stehen.

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Als wir Töchter waren von Nicci Gerrard (Buchrezension)

Edie ist gerade 16 Jahre alt und frisch verliebt als sich ihr Vater das Leben nimmt. Sie gibt sich die Schuld daran und trennt sich aus lauter Verzweiflung von ihrer ersten großen Liebe Ricky. Zweiundzwanzig Jahre später, Edie ist verheiratet und hat drei Kinder, stirbt ihre Mutter bei einem Autounfall. Edie und ihre beiden Schwestern kommen für ein paar Tage zusammen, um die Trauerfeier vorzubereiten. Eine unerwartete Entdeckung in den Unterlagen ihrer Mutter, scheint den Blick auf die Vergangenheit zu verändern.

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Geister von Nathan Hill (Buchrezension)

Samuel ist ein in sich gekehrter und sensibler Junge von elf Jahren, als er von seiner Mutter verlassen wird. Danach ist nichts mehr wie zuvor. Der Verlust seiner Wurzeln, die Instabilität seines Seins und die Unsicherheit, nicht zu wissen, wohin er gehört, begleiten ihn fortan. Selbst als Erwachsener, inzwischen Professor für englische Literatur, flüchtet er sich lieber Abend um Abend in die Scheinwelt des Computerspiels World of Elfscape, anstatt jenes Buch zu schreiben, das er bereits vor zehn Jahren seinem Verleger versprochen hatte, um seine Jugendliebe Bethany zu beeindrucken. Eines Tages erscheint seine Mutter plötzlich wieder auf der Bildfläche. Faye, die den republikanischen Präsidentschaftskandidaten bei einer öffentlichen Rede mit Kieselsteinen beworfen hat, wird zur Zielscheibe von Staat und Medien. Nur Samuel scheint sie retten zu können, doch dazu muss er sich auf eine Reise in die Vergangenheit begeben.

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Ein französischer Sommer von Jessica Brockmole (Buchrezension)

Kurz vor Beginn des Ersten Weltkrieges verliert die junge Schottin Clare ihren Vater. Im fremden Frankreich findet sie ein Zuhause bei Freunden ihrer Eltern. Doch Trost und Hoffnung spendet ihr vor allem Luc, der Sohn des Ehepaares. Clare und Luc verleben einen wunderbaren Sommer, sie durchstreifen die Wälder, bannen die Schönheit der Welt mit Zeichenstiften auf Papier und entdecken die zarten Bande einer ersten Liebe. Aber bevor daraus mehr entstehen darf, nimmt Clares Großvater, ein Sprachwissenschaftler, die junge Frau mit sich auf seine Forschungsreisen. In Briefen bleiben die beiden miteinander verbunden, aber dann wird auch Lucs Welt auf den Kopf gestellt, als der Erste Weltkrieg sein Leben buchstäblich zerreißt.

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