Der Säbelzahntiger im Kopf – Vom Umgang mit der Angst

Das Empfinden von Angst schützt uns seit jeher vor Gefahren. Allerlei körperliche Reaktionen folgen dem Gefühl der Bedrohung. Bei den meisten klopft das Herz schneller, andere fangen an zu schwitzen und zu zittern oder reagieren mit Übelkeit. Der Mund wird trocken. Die Brust schmerzt. Es sind die natürlichen Symptome mit denen der Körper antwortet, um mehr Energie für Flucht aus dem Gefahrenszenario oder für den vermeintlichen Kampf bereit zu stellen. Der beschleunigte Herzschlag regt die Durchblutung der Muskulatur an. Das Zittern dient der Anspannung der Skelettmuskulatur und bereitet auf die körperlich Aktivität vor. Uns wird übel, weil die Verdauungsfunktion gehemmt wird, denn die Energie wird an anderer Stelle gebraucht. Das alles sind ganz normale Reaktionen des Körpers – seit Urzeiten, als wir einzig mit Fellen bekleidet und mit Knüppeln bewaffnet durch Wälder und Steppen zogen.

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Hab keine Angst!

In unserem Lieblingskinderbuch der Woche geht es um das Überwinden von Ängsten. Der kleine Kokosnuss hilft im Drachenabenteuer von Ingo Siegert “Hab keine Angst!” einem neuen Freund, seine Furcht zu verlieren.

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Jakob kann fliegen

Für mich ist das eine sehr symbolische Geschichte. Philip Waechter verleiht dem Jungen Flügel. Die Eltern sind zunächst etwas besorgt, akzeptieren aber bald seine tägliche Fliegerei. Jenes Zitat ist beinah jedem bekannt: “Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern erhalten: Wurzeln und Flügel”. Jakob hat beides von seinen Eltern bekommen. Vertrauen und Liebe geben dem Kind genug Sicherheit, so dass es ihm gelingt die Flügel auszubreiten und zu fliegen. Auch der Vogelfänger hat für mich Symbolcharakter. Wer hat es noch nicht erlebt, dass er auf Menschen gestoßen ist oder sich in Situationen wiederfand, die ihn beschnitten, die ihm die Flügel stutzen wollten. Mit genügend innerer Stabilität trauen wir unserer Fähigkeit, unsere Angst zu überflügeln.

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