Hochsensible Mütter (Rezension)

Seit 2004 gibt es deutschsprachige Literatur zum Thema Hochsensibilität, aber stets werden die Mütter nur am Rande erwähnt. Dabei sehnt sich gerade der Anteil Hochsensibler in dieser Personengruppe, die nach der Geburt das Neuland der Mutterschaft betreten haben, nach einem Leitfaden. Brigitte Schorr, selbst hochsensible Mutter und Gründerin des Instituts für Hochsensibilität in Sankt Gallen, entschloss sich, dem Abhilfe zu schaffen und an eben diesem Punkt anzusetzen, der aus hochsensiblen Frauen hochsensible Mütter macht. Dabei entfernt sie von Anfang an den Makel der hochkomplexen Veranlagung. Sie legt mit “Hochsensible Mütter” einen ehrlichen und warmherzigen Ratgeber vor, welcher der Verständigung dienen möchte und vor allem umfangreiche Tipps zum Leben innerhalb der Familie für Mütter im Gepäck hat.

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Die Blütenmädchen von Valentina Cebeni (Rezension)

Eine Wahrsagerin prophezeit der unglücklich verliebten Dafne eine ganz besondere Gabe, die lange Zeit tief in ihr schlummerte, nun nach der Trennung vom verheirateten Geliebten wieder hervorbrechen will. Die Erinnerungen an eine schöne Kindheit, die daraufhin in der jungen Frau aufsteigen, führen sie zurück nach La Limonia in Torralta zu ihrer Großmutter. In der Werkstatt ihres verstorbenen Großvaters, in der Dafne arbeiten möchte, entdeckt sie nicht nur eine streunende Katze, sondern auch einen attraktiven und sehr geheimnisvollen Mann.

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Der Säbelzahntiger im Kopf – Vom Umgang mit der Angst

Das Empfinden von Angst schützt uns seit jeher vor Gefahren. Allerlei körperliche Reaktionen folgen dem Gefühl der Bedrohung. Bei den meisten klopft das Herz schneller, andere fangen an zu schwitzen und zu zittern oder reagieren mit Übelkeit. Der Mund wird trocken. Die Brust schmerzt. Es sind die natürlichen Symptome mit denen der Körper antwortet, um mehr Energie für Flucht aus dem Gefahrenszenario oder für den vermeintlichen Kampf bereit zu stellen. Der beschleunigte Herzschlag regt die Durchblutung der Muskulatur an. Das Zittern dient der Anspannung der Skelettmuskulatur und bereitet auf die körperlich Aktivität vor. Uns wird übel, weil die Verdauungsfunktion gehemmt wird, denn die Energie wird an anderer Stelle gebraucht. Das alles sind ganz normale Reaktionen des Körpers – seit Urzeiten, als wir einzig mit Fellen bekleidet und mit Knüppeln bewaffnet durch Wälder und Steppen zogen.

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Übungen der Stille in der Montessori-Pädgogik

Das Leben in der Großstadt ist laut und mitunter ziemlich hektisch. Schon die Allerkleinsten werden mit Reizen überflutet, die sie oftmals gar nicht filtern können. Als Mutter habe ich nach einem Mittel gesucht, dass den Kindern die Möglichkeit eröffnet, Ruhe in sich selbst zu finden, um sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Die Montessori-Pädagogik gibt hier zwei grandiose Hilfestellungen: Das Gehen auf der Linie sowie die Übungen der Stille.

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