Warten im Advent und die Akzeptanz von Veränderungen

Immer weniger Tageslicht füllt unsere Stunden und manchmal hat man den Eindruck, es wolle gar nicht mehr hell werden. Wir zünden Kerzen an, füttern all die Lichterketten, die Leuchtsterne mit Strom, um es ein bisschen behaglich zu haben. Und um die Dunkelheit auszuhalten. Advent bedeutet Warten. Wir warten auf das Licht, das neugeboren wird in der Liebe, in der Gestalt eines Kindes. Das ist unsere Hoffnung, all das Schwere anzunehmen, unsere Lasten zu tragen. Es wird Licht werden und wenn wir daran glauben, können wir die Nacht in uns und um uns akzeptieren. Auch wenn es manchmal Dinge gibt, die uns so sehr betrüben, dass es uns schwer fällt, an Besserung zu glauben, daran zu glauben, dass es wieder hell werden wird.

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Ein Buch für die Feiertage: Weihnachten im Alten Land (Rezension)

Maike ist nicht sonderlich danach zumute, Weihnachten im Schoß der Familie zu verbringen. Frisch getrennt, alleinerziehend und mit einer dicken Beule an der Stirn macht sich sich auf den Weg ins Alte Land, um dort mit ihrem kleine Sohn Jakob, Schwester Anne und Vater Thees Heiligabend zu feiern. Auch in Annes Leben läuft nicht alles glatt. Sie liebt einen Mann aus einem fernen Land, den der Vater kategorisch ablehnt. Werden die beiden Schwestern auf dem malerischen Apfelhof doch noch ihr Weihnachtsglück finden?

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Das Buch zum Weihnachtsfest: Liebe ist das schönste Geschenk (Rezension)

Das Leben in der Christmas Street verändert sich zusehends. Nachbarn kommen und gehen. Man grüßt sich zwar, spricht aber nicht wirklich miteinander. Doch in Bills Kopf ist die Welt stehen geblieben – irgendwo in der übergroßen Sehnsucht nach altvertrauten Gesichtern, ordentlich gestutzten Hecken, den Austausch von kleinen Nettigkeiten und gerade ausgegangenen Lebensmitteln. Neuerungen und Neuankömmlingen schlägt er inzwischen lieber die Nase vor der Tür zu. So wie Sam und seinem Sohn Teddy, die gerade aus Amerika nach England gezogen sind und unbedingt ein Grillfest für den Straßenzug veranstalten wollen, um Freunde zu finden.

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Der kleine Prinz feiert Weihnachten – Martin Baltscheit (Rezension)

Ausgerechnet im leeren Mehlsack landet der kleine Prinz bei seinem Sturzflug, der ihn vom Asteroiden B612 zurück zur Erde führt. Nach einem Unglück ist er auf der Suche nach seinem besten Freund, dem Piloten, dessen Namen er nicht kennt. Doch im frostig kalten Hof der Backstube trifft er nur auf eine Krähe, die ihre Zuneigung gegen Plätzchenkrümel tauscht. Während die Welt im Weihnachtsfieber funkelt und darin zu verglühen scheint, ohne sich wirklich zu erwärmen, macht sich der kleine Prinz auf den Weg, um die Sehnsucht seines Herzens zu stillen.

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Kekse, Lebkuchen, Teegebäck (Backbuch-Tipp)

Oh, wie herrlich das duftet! Feine Kompositionen aus Zimt und Nelke, Vanille und geriebener Orangenschale lassen uns innehalten und tief einatmen. Dann heißt es: immer der Nase nach. Aus allen Zimmern werden Jung und Alt zum Ursprung dieser verheißungsvollen Geruchsnote gelockt, um zu schauen, was da Feines im Ofen auf Vollendung wartet. Es könnte sich womöglich um ein Rezept von Elisabeth Ruckser handeln, das da gerade ausprobiert wird. In ihrem neuen Backbuch hat sie Ideen für “Kekse, Lebkuchen und Teegebäck” versammelt, die unbedingt in der heimischen Küche ihre köstliche Gestalt annehmen möchten.

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Ist wirklich schon wieder Dezember?

Da liegt er vor mir, dieser neue Monat, wie ein weites Feld, das ich noch bestellen muss, um alle Kargheit, die sich bedrohlich anfühlen könnte, aufzulösen. In meinem Kopf rattert eine To-Do-Liste auf und ab. Die setzt sich zum größten Teil aus Geschenkideen und deren Verwerfungen zusammen. Ich kalkuliere – im Sinne der Gleichberechtigung, ich überschlage und füge meine Überlegungen wie Puzzlestücke zusammen, in der Hoffnung, das ein schönes Bild daraus entstehen wird… bis ich merke, dass mich das alles von den wirklich schönen Bildern ablenken will. 

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