Liebstes, klügstes Zaubermädchen: Matilda von Roald Dahl

Die fünfjährige Matilda hat einen brillanten Verstand. Bereits im Alter von drei Jahren hat sie sich selbst das Lesen beigebracht. Mit vier kennt sie nicht nur alle Kinderbücher in der örtlichen Bücherei, sondern auch eine stattliche Anzahl an Klassikern. Hinzu kommt, dass das kleine Mädchen, welches stets freundlich ist und mit ihrer Klugheit niemals prahlt, Fähigkeiten entwickelt, die im Bereich des Paranormalen liegen.

Ihren Eltern ist das alles so ziemlich egal. Herr Wurmwald, ein profitgieriger, egoistischer Autoverkäufer mit betrügerischen Absichten und Frau Wurmwald, eine oberflächliche, empathielose, Bingo süchtige Besserwisserin, kümmern sich lieber um ihre eigenen Belange, weil ihre Tochter in keinster Weise ihre Ansprüche erfüllt. Für den Vater ist sie nur ein hirnloses Mädchen. Die Mutter hält sie für einen Backfisch, weil sie sich lieber in Büchern vergräbt, statt im Kreise der Familie die allabendlich aufgewärmten Fertiggerichte vor einem dauerlaufenden Fernseher zu essen.

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Mit der Lernraupe zum Vorschulkind: Ich kenne die Buchstaben

Die Reihe Lernraupe aus dem Verlag arsEdition pflastert uns den Weg in Richtung Vorschule. Das Set „Ich kenne die Buchstaben“ weckt bei den großen Kindergartenkindern das Interesse, selbstständig erste Wörter zu bilden. Auf ganz spielerische Art werden Moosgummi-Buchstaben auf vorgestanzten und bunt bebilderten Karten zu Wörtern gelegt. Die Auswahl beschränkt sich dabei vor allem auf einfache Begriffe, die den Kindern bekannt sind (zum Beispiel Mond, Katze, Dino, Ball) und sich durchaus großer Beliebtheit erfreuen (Pizza!). Die kürzesten Wörter mit drei Buchstaben, wie Zug und Oma machen den Einstieg leicht. Kleine Buchstaben-Profis dürfen sich an längeren Wörtern, wie Nashorn, Laterne oder Giraffe versuchen.

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Hin- und weggeschmökert: Mein Herz ist eine Insel von Anne Sanders

Mit dem Scheitern ihrer Beziehung verliert Isla Grant nicht nur ihren langjährigen Partner, sondern auch ihren Job und ihre Wohnung. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als zurück nach Hause zu kehren. Auf die winzige Insel Bailevar, an der Westküste Schottlands, hat sie seit sechs Jahren keinen Fuß mehr gesetzt. Immer wieder ist sie vor ihrer Vergangenheit davongerannt. Doch nun scheint die Zeit gekommen, sich schmerzhaften Erinnerungen zu stellen. Isla kämpft mit sich und die Begegnung mit ihrer Jugendliebe bringt sie zusätzlich durcheinander. Sie fühlt sich immer noch zu Finn hingezogen. Einzig Shona, die eine Art Ersatzgroßmutter für Isla ist, gibt ihr Trost und Halt. Aber auch Shona, die andere immer wieder mit ihrem sonnigen Gemüt und frechen Sprüchen bezaubert, hütet ein Geheimnis.

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Ein Kinderbuchklassiker aus Dänemark: Paul Allein auf der Welt

Als Paul eines Morgens aufwacht, findet er sich allein in der elterlichen Wohnung wieder. Es ist ein schöner sonniger Tag und die Abenteuerlust zieht Paul bald nach draußen. Auch dort begegnet ihm keine Menschenseele. Der kleine Junge freut sich sehr darüber, denn endlich kann er einmal tun und lassen, was er möchte. Doch ob Paul das Alleinsein lange aus Glück empfindet?

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Liebe dein Leben und nicht deinen Job (Rezension)

Unternehmer, Berater, Macher – all das ist Frank Behrendt, ein unvergleichlicher Otpimist, welchem zuletzt für seine Leistungen von der Deutschen Public Relations Gesellschaft der Preis „PR-Kopf des Jahres“ verliehen wurde. Aber Franky ist auch Ehemann und dreifacher Vater und trotz aller Umtriebigkeit liegt sein Fokus vor allem auf seiner Familie und seinen Freizeitaktivitäten. Mit einer bemerkenswert positiven Einstellung zum Leben predigt er daher Gelassenheit im Job. Zehn Ratschläge hat er einst während des Wartens beim Friseur notiert und anschließend in „Liebe dein Leben und nicht deinen Job“ sehr humorvoll ausgeführt, um allen Berufstätigen zu mehr Freude im Arbeitsalltag zu verhelfen.

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Ein kluger und frecher Erziehungsratgeber: Eltern richtig erziehen

In einem herrlich albernen Kinderbuch dürfen die Kleinen endlich mal erklären, wie man es mit der Erziehung richtig macht! Mit viel Augenzwinkern nimmt uns die Autorin Katharina Grossmann-Hensel mit in eine Familie, in der ein kleines Mädchen einfach den Spieß umdreht und sich zur Bestimmerin ernennt. Herauskommt eine turbulente Geschichte, an deren Ende vor allem auf uns Eltern ein Aha-Erlebnis wartet.

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Verlosung und Rezension: Small World von Anne Geddes

Der TASCHEN Verlag feiert mit einem prächtigen Bildband im Großformat eine der beliebtesten Fotografinnen der Welt: Anne Geddes. Mit ihren originellen Fotos von Babys und Müttern wurde sie berühmt, denn sie versteht es, wie kaum eine andere, das Wunder Leben mit ihrer Kamera so einzufangen, dass der Betrachter innerlich tief berührt wird von der Verletzlichkeit und Schönheit der Motive. „Small World“ blickt auf beinah 30 Arbeitsjahre Anne Geddes zurück, von ihren Anfängen als Porträtfotografin, die ein Studio in der heimischen Garage führte, bis hin zur einfühlsamen Schöpferin einer Welt voller Herzenswärme und weiser Botschaften. Gemeinsam mit dem TASCHEN Verlag möchte ich gern einen Bildband der populären Fotografin, Designerin und zudem engagierten Unterstützerin von Kinderschutzprojekten an euch verlosen.

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Bildunterschrift: Cover of the English/French/German edition

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Wimmelbuch-Liebling: Ein Jahr im Wald

Wir wimmeln von Januar bis Dezember durch den Wald. Ein honigverliebter Braunbär lädt uns ein, seinen Lebensraum kennenzulernen und dabei auch die anderen Waldtiere zu treffen. Außerdem dürfen wir den Förster bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Detailliert in Szene gesetzt, entdecken wir auf den farbenprächtigen Doppelseiten, die je einem Monat zugeordnet sind, pralles Leben – auf dem Waldboden und in den unterirdischen Gängen darunter, im Teich und an dessen Ufer, in Baumhöhlen und in den Ästen.

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Baba Dunjas letzte Liebe von Alina Bronsky (Rezension)

Baba Dunja lebt mit einer kleinen Gruppe Zurückgekehrter in einem verstrahlten Gebiet, das nach einem Reaktorunfall zur Todeszone erklärt wurde. Der fiktive Schauplatz des Romans, das Dorf Tschernowo, erinnert nicht nur zufällig an Tschernobyl. Die Figuren sind Gleichgesinnte, die eine vergangene Welt wieder auferstehen lassen. Es sind Menschen, die hier ihre Heimat gefunden haben und sich keinen anderen Platz zum Leben vorstellen können.

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