Susi Groth: Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden

Schluss mit ewiger Selbstoptimierung und Perfektionismuswahn, meint Susi Groth und präsentiert erschöpften Müttern ein Buch zum Durchatmen. In “Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden” erzählt sie, warum ihr die Besserwisser-Mütter auf die Nerven gehen und warum Durchschnittlichkeit ein Grund zum Feiern ist.

The Real Life – Ein echt krasses Abenteuer

Eins stellt Susi Groth von vornherein klar, der ewige Vergleich mit den weichgezeichneten, dreimal gefilterten Supermuttis aus den sozialen Medien, die uns ein Hochglanzdasein vorgaukeln, macht uns nicht nur unglücklich. Wir verlieren auch das Gespür, wer wir wirklich sind. Ecken und Kanten gehören dazu. Sie sind ganz wunderbar. Sie verleihen uns nämlich Profil. Und das brauchen wir, um frohen Mutes über die Straße unseres Lebens zu rollen.

Von der Schwangerschaft bis zur Vorschulzeit der Kinder begleiten wir die zweifache Jungsmutter in “Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden”. Susi Groth erzählt in humorvollen Episoden, wie es ihr gelingt, sich aus den Ansprüchen der Anderen herauszuschälen und gleichzeitig den manchmal wahnwitzig, turbulenten Familienalltag auf ureigene Art zu stemmen und unbedingt auch zu genießen. Ein erfrischendes Buch, dessen Authentizität uns nicht nur zum Lachen bringt, sondern auch dazu überredet, festgefahrene Strukturen und toxische Denkmuster einfach über Bord zu werfen.


Informationen zum Buch:

Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden
Susi Groth
Eulenspiegel Verlag

One Reply to “Susi Groth: Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden”

  1. ” … sondern auch dazu überredet, festgefahrene Strukturen und toxische Denkmuster einfach über Bord zu werfen.”

    Ja, super, unterschreibe ich! Ich bin in einem Country Pub auf der Reeperbahn mal einer jungen Frau begegnet, die einen Vollzeitjob hatte, drei Kinder und ganz alleine auch noch den Haushalt schmiss. Männe ging nur zur Arbeit und legte ansonsten die Füsse hoch. Sie meinte zu mir, wenn ich das nicht könnte, bekäme ich nie einen Mann; woraufhin ich nur sagte “dann bin ich auch besser dran ohne …” 😉 😀

Rede mit! (Kommentare werden manuell freigeschaltet)