Sei für das dankbar… Montagsimpulse (63)

“Sei für das dankbar, was du hast, während du deine Ziele verfolgst. Wenn du das nicht schaffst, wie kannst du glauben, erst mit mehr glücklich zu sein.”

Roy T. Bennett

6 Replies to “Sei für das dankbar… Montagsimpulse (63)

  1. Das ist ja das immer währende Problem, dass man, wenn mehr erreicht hat, dann auch nicht glücklicher ist. Das ist eine Spirale ohne Ende, was ganz gut erklärt, warum die Welt so ist wie sie ist.

    Aber die Frage ist, wie glücklich kann man sein, wenn man sieht, wie viele Menschen im Elend leben?

    1. Ich glaube, dass es wirklich auf die Einstellung ankommt und die Wahl seiner Gedanken. Wenn man sich all das Leid in der Welt anschaut, ist es ganz leicht, in negativen Gefühlen zu versinken. “Wie schlecht ist das doch alles! Welchen Sinn macht es überhaupt?”, wird man sich fragen. Aber dennoch, wir alle haben ein Recht auf ein freudiges und erfülltes Leben. Wenn wir alle mit mehr Herzensfreude durch die Welt gehen würden und nicht permanent die Bedürfnisse unseres Egos befriedigten, vielleicht wäre dieses Dasein auf Erden dann auch für alle ein Stück weit besser.

      1. Ja eben, wir ALLE haben das Recht. Ich finde es manchmal schwer die Herzensfreude zu bewahren, und nicht weil die Bedürfnisse meines Egos nicht befriedigt werden, denn mir fehlt es an nichts.
        Die Menschheit muss leiden, bis sie sich nach Gott zurücksehnt und ihn findet. Aber das mitanzusehen ist nicht immer einfach.

        1. Auf andere zu schauen und etwas nicht lösen zu können, was wir gern auflösen würden, ist unendlich traurig und macht uns hilflos. Trotzdem glaube ich, dass Gott uns bei unserer Entstehung dieses Recht auf Freude mitgab, als er uns in diese Welt schickte. Die Erde ist trotz allem ein wunderschöner Ort. Die Liebe ist trotz aller Hetze und aller Gräuel das allerschönste Gefühl, das zu empfinden wir Menschen fähig sind. Frieden existiert neben all dem Krieg. Immer wieder entstehen neue Freundschaften trotz allem Hass. Es werden immer wieder Kinder geboren trotz allem Sterben. Das Leid existiert in uns und um uns und es wäre schön, wenn wir all das Übel auslöschen könnten. Bis zum Ende der Lebenstage wird wohl immer Licht und Dunkel existieren. Aber was wollen wir befeuern? Das Leiden oder jene Menschen, Umstände und Dinge, für die wir dankbar sind. Freude bedeutet ja auch nicht, die Augen zu schließen vor dem, was nicht gut ist. Vielleicht kann die Freude ein Motor sein, der verwandelt, statt abzuwarten.

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