Die Einladung – David Gregory (Rezension)

Als ob Nick Cominsky nicht schon genug um die Ohren hätte! 70-Stunden-Wochen sind bei ihm keine Seltenheit und Work-Life-Balance ist für Nick ein Fremdwort. Seine Frau Mattie macht ihm Vorwürfe, dass er sie so oft mit der kleine Tochter allein lässt. Und nun scheinen sich die Jungs im Büro auch noch eine eher zeitraubende Überraschung für ihn ausgedacht zu haben. Eine Einladung zu einem ganz besonderen Dinner liegt auf Nicks Schreibtisch. Er hadert mit sich, ob er diese überhaupt annehmen soll. Aber irgendetwas drängt ihn doch, an jenem Dienstagabend ins Restaurant Milano zu gehen. Dem taffen Nick, der sonst überhaupt nicht auf den Mund gefallen ist, verschlägt es die Sprache, als sich sein Gastgeber vorstellt.

“Hallo, ich bin Jesus.”

So beginnt der Dialog zwischen Nick und jenem Mann, der sich als Gottessohn vorstellt, für den vielbeschäftigten Angestellten aber nicht mehr zu sein scheint als ein guter Schauspieler. Doch ist er das wirklich?

Zwischen Vorspeise und Rechnung kommen nicht nur einige Dinge über Nicks Leben ans Tageslicht, über die er lieber geschwiegen hätte, vor allem steht seine Beziehung zu Gott auf der Tageskarte des Gesprächs. Wird Jesus es schaffen, den vom Glauben abgekehrten Mann, die tiefe Liebe seiner Botschaft nahe zu bringen?

“Die Einladung” ist ein religiöses Buch, dass mit einem modernen, mehr als sympathischen Jesus auftrumpft und sich überaus warmherzig anfühlt. Dabei entledigt sich der Autor David Gregory beim Schreiben der jahrhundertealten Verfremdungen und Machtansprüche der Christentums und kehrt zurück an den Ursprung. Der Roman predigt die tiefe Liebe Gottes, die in uns wohnen möchte, damit wir zur Selbstliebe und zur Nächstenliebe fähig sind.

Informationen zum Buch:

Die Einladung – Dinner with a Perfect Stranger
David Gregory
Brunnen Verlag

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