Ich bin raus aus der Nummer

Seit Anfang des Jahres hat mich das Selbstreflexions-Experiment von Johanna vom Blog pinkepank durch die Wochen begleitet. 1000 Fragen aus dem Flow-Magazin sollten beantwortet werden. 15 Mal war ich dabei und wurde herausgefordert teilweise sehr persönliche Fragen zu beantworten. Meine Antworten fielen dann meist sehr knapp aus.

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Bildquelle: unsplash

Das ist auch der Grund, warum ich nicht weiter machen will. Die Antworten, die ich öffentlich preisgebe, sind mitunter eine Reduzierung von dem, was mich innerlich umtreibt. Und zu dem ein oder anderen Punkt gäbe es noch mehr zu sagen, aber ich will es nicht auf dem Blog tun.

Ich werde dennoch die verbleibenden Fragen beantworten – allerdings ganz allein für mich. Das war ja ursprünglich auch die Idee der Flow: sich selbst reflektieren und einen besseren Zugang zu sich finden. Ob vor anderen oder für sich im stillen Kämmerlein sei mal dahingestellt. Jeder soll das so tun, wie er es für richtig hält, so lange es niemanden schadet. Mein Bauchgefühl sagt mir jedenfalls, dass ich aufhören soll. Also, ich bin raus aus der Nummer! Seht es mir bitte nach. Aber wenn ihr wissen wollt, wie die nächsten Fragen lauten, um sie für euch zu beantworten. schaut bei Johanna vorbei.

Feinen Freitag für euch!

 

17 Kommentare zu „Ich bin raus aus der Nummer

  1. Liebe Katja,
    solche Gedanken hatte ich auch schon. Toll, dass Du „öffentlich“ aussteigst. Gerade bei den letzten Malen waren ein paar Fragen dabei, die ich – wenn ich sie ernsthaft für mich beantworte – so nicht veröffentlichen würde. Darunter würde dann aber das Experiment leiden und seinen Zweck verfehlen. Danke Dir also wieder einmal von Herzen für diesen so offenen und ehrlichen Impuls. Es ist eine gute Idee, selbst privat die Fragen weiter zu beantworten. Aber sie eben nicht mit dem gesamten Universum zu teilen.
    Liebste Grüße
    Charlotte

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    1. Liebste Charlotte, ich hatte schon eine Weile das Gefühl, aufhören zu wollen. Aber manchmal steckt man einfach drin, ein Trott, der sich einbürgert, aber irgendwie wurde ich immer schmallippiger, anstatt mich zu öffnen. Mein Selbstschutz hat mich da blockiert, wo ich eigentlich genauer hin hören wollte. Mal sehen, wie es jetzt ohne öffentliche Bekenntnisse weitergeht. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
      Liebe Grüße

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  2. Ist das eventuell der Sinn dieser – wieviel? tausend? – Fragen, daß man/frau irgendwann zu dem Schluß kommen soll, daß öffentliches Beantworten…. ich sag mal: nicht der optimale Weg ist ? (Auch wenn er für die Leser interessant ist, klar.) Aber diese Seelen- Selfies sind ja immer auch nochmal eine andere Sache, denke ich, wenn sie aus einem selbst kommen statt durch solch ein Fragen- Programm angestoßen werden.

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    1. Eigentlich lagen die 1000 Fragen vor etwa zwei Jahren als kleines Heftchen dem Magazin „Flow“ bei. Die o.g. Bloggerin hatte die Idee, alle Fragen öffentlich zu beantworten, weil sie sagte, sie wisse nicht mehr, wer sie eigentlich ist – außer Mutter und Ehefrau. Ich finde dieses Fragen-Experiment immer noch sehr interessant, ganz egal ob man sich vorab auf Rollenbilder festgelegt hat. Inzwischen glaube ich aber, dass es hilfreicher ist, wenn ich die Fragen nur für mich beantworte. Letztlich stellt ein Therapeut auch nur die „richtigen“ Fragen, um etwas anzustoßen oder Denkweisen zu ändern.
      Dir noch ein schönes Wochenende! Liebe Grüße

      Gefällt 1 Person

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