#writingfriday: 25 Wörter, die meine #Kindheit beschreiben

Wieder einmal ist es Anja von der Kellerbande, bei der ich auf die schöne Aktion von elizzy91 aufmerksam geworden bin. Jeden Freitag gibt es auf readbooksandfallinlove.com eine Schreibaufgabe aus “Mein Buch – 100 Dinge, über die du schreiben kannst” (übrigens hier besprochen). Den kompletten Januar habe ich verpasst, aber im Februar steige ich gern mit ein.
Heute dreht es sich um die Kindheit. 25 Wörter wollen gefunden werden, welche die eigene Kindheit beschreiben. Ich war im Flow. Seht es mir nach, dass ich ein bisschen ausgeschmückt habe.

 

25 Kindheitsdinge:

  • Märchen-LPs auf dem Plattenspieler hören und dabei auf dem Teppich liegend vor sich hin träumen
  • mit der allerbesten Kindheitsfreundin beim Tarzan-Spiel vom Schrank springen
  • Wuschel
  • eine kleine Maus mit Stummelschwanz auf der Straße finden und sie mit nach Hause nehmen (Maxl war fast zwei Jahre mein Mitbewohner)
  • Zum sechsten Geburtstag landet ein Wellensittich auf unserem Küchenfensterbrett. Der Großvater fängt ihn mit der Hand. Da ihn niemand vermisst, darf ich ihn behalten.
  • mit den Freunden draußen die Welt erobern
  • den Geruch von Büchern in der Bibliothek lieben
  • mit dem Großvater Karten spielen, Bücher anschauen und Schularbeiten machen
  • Puddingsuppe mit bunten Streuseln
  • mit der Großmutter Buden bauen und Westfernsehen schauen
  • Papageien-Kuchen zu Geburtstagen
  • mit dem Vater Musik hören und in den Tierpark gehen
  • die Mama in den Ferien zur Arbeit ins Fernmeldeamt begleiten und auf ihrer Schreibmaschine tippen
  • Westpakete vom Onkel aus Hamburg zu Weihnachten
  • Reisen ins Vogtland
  • der Geruch von Erdbeermilch in der Schulpause
  • den toten Großvater sehen und versuchen das Sterben zu verstehen
  • mit der großmütterlichen Nachbarin über Gott sprechen
  • Tütensuppen aus dem Westpaket als kulinarisches Highlight betrachten
  • in der Schule Angst vor der Mathe-Lehrerin haben
  • die Klassenlehrerin sehr gern haben
  • mit dem Vater Fahrradfahren lernen
  • im Spätherbst durch die Regenpfützen springen und dabei das Nachhause-Gehen vergessen
  • die Collies des Nachbarn streicheln
  • karge Weihnachtsbäume, die wir mit kiloweise Lametta behängen

Es ist schön, sich einmal Zeit zu nehmen und den Blick zurück in die Kindheit zu wagen. Das Positive überwiegt doch bei Weitem, auch wenn es die ein oder andere Entbehrung gegeben haben mag. Letztlich ist da eine Menge Dankbarkeit in meinem Herzen. Wie geht es euch mit diesem Thema? Welche 25 Worte oder Dinge fallen euch ein, die eure Kindheit beschreiben?
Mehr Worte rund ums Kind-Sein findet ihr bei Elizabeta.

0 Replies to “#writingfriday: 25 Wörter, die meine #Kindheit beschreiben

  1. danke fürs Verlinken. Tolle Erinnerungen. Die LPs kenne ich such noch. Eigentlich eine wichtige Erinnerung an meine Großeltern. Da konnte ich immer den kleinen Muck hören. lg

  2. MärchenLPs hatte ich auch – ich erinnere mich an Jorinde und Joringel, Der Schweinehirt, da aber nur an das Lied – Ach du lieber Augustin und ich glaube ich hatte auch Brüderchen und Schwesterchen.
    Schöne Erinnerungen.

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