1000 Fragen an dich selbst #1

Eine Selbstreflexion in 1000 Fragen durchzieht derzeit eine ganze Reihe von Blogs. Erst habe ich davon bei perlenmama gelesen, dann auch bei Mother Birth und Anja von der Kellerbande. Ursprünglich war es Johanna vom Blog pinkepank, welche die Aktion ins Leben rief und das kleine Booklet einer Ausgabe des Flow-Magazins dazu nutzen will, um sich anhand der darin gestellten Fragen, selbst besser kennenzulernen. „WER BIN ICH EIGENTLICH NOCH, SEIT ICH MUTTER BIN?„, fragt sie und will wissen, wer die Johanna hinter der Mama ist.

Die Suche nach sich selbst

Wir bekommen allerhand Stempel während unseres Lebens aufgedrückt. Da sind viele Rollen, in die wir schlüpfen: Mama, Ehefrau, Tochter, Freundin, Nichte, Schwiegertochter, Enkelin, Angestellte, Unternehmerin, Ehrenamtliche. Doch wer bin ich innerhalb all dieser Muster? Lebe ich mein Selbst oder bediene ich mein Ego oder gar das der anderen. Habe ich noch Wünsche, die ich mir gern erfüllen möchte oder habe ich meine Ziele längst aus den Augen verloren?

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Warum möchte ich mitmachen

Die Flow ist mein absolutes Lieblingsmagazin. Das Heft „1000 Fragen an dich selbst“ aus Ausgabe 18 liegt schon seit Sommer 2016 in meiner kleinen Schatztruhe – leider weitgehend unbeachtet, unbeantwortet. Vielleicht war ich zu bequem, vielleicht hatte ich auch ein wenig Angst vor der Selbsterkenntnistour.

Jetzt oder nie?

Es ist eigentlich ganz schön, die Person besser zu kennen, mit der man selbst am meisten Zeit verbringt, sage ich mir und nutze ich den wunderbaren Aufruf der Initiatorin Johanna. Auf ihrem Blog pinkepank wird sie jede Woche zwanzig Fragen aus dem Booklet beantworten und ruft auf, es ihr gleich zu tun. Johanna möchte die Zeit nutzen, in sich hineinzuhören. Es ist kein Muss, jede der Fragen zu beantworten. Vielleicht gibt es Dinge, die zu intim sind und einen geschützten Raum benötigen. Also keinen Druck, kein Stress. Ich betrachte das Ganze als Experiment und bin gespannt, was eventuell aus mir hervorbricht. Wenn ihr auch mitmachen möchtet, tut es gern (laut) und schaut bei Johanna vorbei, dort sind schon eine Menge Blogs verlinkt oder schreibt es für euch. Einen Mehrwert verspricht die Selbstreflexion garantiert.

Dann kann es also losgehen

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? In den letzten Tagen habe ich angefangen, den Schulanfang des Großen zu planen. Wie die Zeit vergeht! Eben kamen wir doch erst aus dem Kreissaal… Aber ich freue mich richtig darauf und hoffe, dass es für ihn ein richtig guter Tag wird, der zugleich den Start für einen neuen spannenden Lebensabschnitt bedeutet.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Mit meinem Mann und meinen Kindern. Mit mir selbst. Und ich hoffe, dass Universum und ich haben auch einen guten Draht zueinander.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Ich hänge viel zu oft am Handy, surfe ziellos durchs Internet und schaue Insta-Storys…. eigentlich wollte ich doch nur mal schauen, wie spät es ist.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Da gibt es so viele! Ich mag Hape Kerkeling. Vor allem bei „Ein Mann, ein Fjord“ habe ich Tränen gelacht. Ich liebe den Old-School-Humor alter Filme, wie in „Manche mögen’s heiß“. Ich mag die witzige Lebensklugheit der Golden Girls, die derbe Art von Roseanne und die charmante Koffeeinsüchtige Lorelai Gilmore. Hagen Rether ist für mich einer der allerbesten Satiriker. Humor sollte für mich nicht beleidigend sein.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Das kommt auf den Grund an. Ist etwas Schlimmes oder Trauriges passiert, weine ich auch im Beisein von anderen. Aber ich gestehe, ich bin auch hinter vorgehaltener Hand oft ganz schön rührselig. Ich weine vor Glück, wenn etwas Schönes passiert ist (alleine hinter meinem Taschentuch). Ich vergieße Tränen bei sentimentalen Filmen (im Dunklen). Ich weine während ich einen gefühlvollen Roman lese (ich schluchze leise hinter dem Buchdeckel)… und manchmal blinzle ich meinen Tränen auch weg, bevor sie jemand sieht.
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Kaffee, Toast oder Brötchen mit Marmelade. Am Wochenende dann auch in der gesunden Version mit Obstteller und Frühstücksei.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinen Jungs heute Nachmittag bevor sie sich zur Oma verabschiedet haben.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Wir mögen beide gutes Essen und lesen gern romantische Komödien.
  9. Was machst du morgens als erstes? Kaffee kochen.
  10. Kannst du gut vorlesen? Bisher hat sich niemand beschwert.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Geglaubt? Ich glaube heute noch an ihn! Der Glaube an den Weihnachtsmann – das ist doch eine Art Einstellung an feine Heimlichkeiten, an Güte und Gemütlichkeit.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Ein Wohnmobil oder eine Blockhütte mit viel Grün ringsherum.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne mutiger.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Wir schauen ja inzwischen nicht mehr so oft fern und das Kabelfernsehen haben wir vor vier Jahren abgeschafft.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Noch nie. Aber bald bestimmt. Wir haben einen (Belantis) ja gleich in der Nähe.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? Mindestens 80! Ich hoffe, gesund und fit zu bleiben und noch meine Enkelkinder beim Aufwachsen begleiten zu dürfen.
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An unsere Fahrradtour im Herbst 2016. Nur wir, unsere Räder, ein bisschen Gepäck und die wunderschöne Saale-Unstrut-Landschaft. Es war großartig.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Als ob mich ein großes schwarzes Loch verschlucken würde, das mein Herz in Myriaden Stücke bricht, mir den Magen verätzt und mich als Schatten wieder aus spuckt.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Nein, inzwischen sind wir gute Freunde geworden. Meine Mutter wollte mich eigentlich Maxi nennen, aber glücklicherweise hat sich der Rest der Familie dagegen ausgesprochen. Maxi – welche Erwartungen bekommt man da schon in die Babyschuhe geschoben! 😉 In meinen Teenagerjahren mochte ich den Namen Cassandra sehr gern.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Bei einer Entscheidung, die ich erst vor ein paar Wochen getroffen habe. Ist es richtig, dem Angestelltendasein Adieu zu sagen und sich selbstständig zu machen? Aber das waren nur leise Zweifel, die schnell wieder verschwanden. Ich bin so dankbar für jeden Tag mit all den schönen Kinderbüchern und hoffe, dass sich kinderbuch-liebling.de weiter so gut entwickelt.

 

6 Kommentare zu „1000 Fragen an dich selbst #1

  1. manche Antworten sind zum schmunzeln 🙂 wie bei der 19 … beim Namen *Maxi* wäre Großes von Dir erwartet worden – und als Maximiliane später sich als die *Größte* zu beweisen 🙂 eine wahre Herausforderung an sich selbst 😀
    ein schönes Wochenende dir und deiner Familie
    die zuza 🙂

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s