Damals in Lissabon von Susanna Kearsley (Rezension)

Die kanadische Journalistin Kate Murray, welche beruflich in England zu tun hat, sitzt auf den Stufen der St.-Pauls-Kathedrale und schreibt an einem Gerichtsreport, als ein Fremder in ihr Leben tritt. Andrew Deacon möchte mit ihr über einen lang zurückliegenden Mord sprechen. Außerdem scheint er ihre Großmutter sehr gut zu kennen. Doch ehe Kate mehr erfahren kann, wird der alte Mann Opfer eines tragischen Unfalls.

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Kate lässt das Geheimnis um Andrew, seinen plötzlichen Tod und die Beziehung zu ihrer Großmutter nicht mehr los. Sie begibt sich auf eine Spurensuche, die sie bis nach Lissabon führen wird. Das Stöbern in der Vergangenheit erweist sich allerdings als gefährlich für sie selbst und die ihr nahestehenden Menschen.

Damals ins Lissabon entpuppt sich als temporeiche Kriminalgeschichte um Machenschaften bis in höchste Regierungskreise. In Rückblenden erzählt die Autorin gut recherchierte Begebenheiten aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges und verstrickt sie mit ihren Romanfiguren. Bisher habe ich einige Romane von Susanna Kearsley gelesen. Dieser war ganz anders als die Vorgänger, denn die typisch mystische Atmosphäre wie in Mariana, Das schottische Vermächtnis, Rosehill oder Der Ruf der Nacht fehlte hier. Dennoch beweist die Autorin erneut ihr Talent für spannende Unterhaltung, denn das ist Damals in Lissabon auf jeden Fall: ein fesselnder Roman gewürzt mit allerlei Geheimnissen, düsteren Gestalten und tragischen Helden.

Informationen zum Buch:

Damals in Lissabon
Susanna Kearsley
Piper Verlag

ISBN: 978-3-492-50072-2
Preis: 16,99 Euro

4 Kommentare zu „Damals in Lissabon von Susanna Kearsley (Rezension)

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