Liebe dein Leben und nicht deinen Job (Rezension)

Unternehmer, Berater, Macher – all das ist Frank Behrendt, ein unvergleichlicher Otpimist, welchem zuletzt für seine Leistungen von der Deutschen Public Relations Gesellschaft der Preis „PR-Kopf des Jahres“ verliehen wurde. Aber Franky ist auch Ehemann und dreifacher Vater und trotz aller Umtriebigkeit liegt sein Fokus vor allem auf seiner Familie und seinen Freizeitaktivitäten. Mit einer bemerkenswert positiven Einstellung zum Leben predigt er daher Gelassenheit im Job. Zehn Ratschläge hat er einst während des Wartens beim Friseur notiert und anschließend in „Liebe dein Leben und nicht deinen Job“ sehr humorvoll ausgeführt, um allen Berufstätigen zu mehr Freude im Arbeitsalltag zu verhelfen.

Liebe dein Leben und nicht deinen Job von Frank Behrendt

Bei Frank Behrendt ist das Glas nicht nur zur Hälfte gefüllt, sondern ganz. Er ist ein Mann, der seine Träume lebt und gute Laune verbreitet. Dafür steigt er auch gern mal in den Glitzeranzug und imitiert „Hello again“ singend seinen Lieblingsinterpreten Howard Carpendale.

Seine zehn Ratschläge fürs Berufsleben, so Frank Behrendt, spiegeln seine ganz eigene Einstellung zum Leben wieder. Mit einer Portion Selbstironie erzählt er Geschichten aus seiner Vergangenheit und seinem Alltag und zeigt dabei auf, dass es gut ist, seine Arbeit mit spielerischer Leichtigkeit und einer Portion Leidenschaft auszuführen, aber es sich nicht lohnt, dafür auszubrennen.

Wie schafft er das, frage ich mich. Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten, weitreichende Selbstbestimmung im Job, gute Qualifikationen machen es einem sicher nicht schwer, gelassen im Job aufzutreten. Und anfangs glaube ich, dass man sich jene von Frank Behrendt angesprochenen Freiräume leichter verschaffen kann, wenn man beruflich nicht am Ende der Tafel sitzt sondern an deren Kopf. Aber der Unternehmer weiß ebenso um die kleinen Dinge, die jeder Arbeitnehmer in Anspruch nehmen kann und auch nehmen sollte. Es ist die eigene Einstellung zu einer gesunden Work-Life-Balance und es sind die kleinen Anker, die man sich im Arbeitsleben schafft, die gut tun und dabei Großes bewirken können. Da wäre zum Beispiel eine Mittagspause, die nicht vorm PC am Schreibtisch stattfindet, sondern sich vielleicht mit einem Spaziergang an der frischen Luft (mitsamt einem netten Kollegen) verbinden lässt oder eine Atempause und ein achtsamer Blick aus dem Fenster, ein Lieblingsspielzeug aus Kindertagen, dass einen an unbeschwerte Zeiten erinnert und einen mahnt, nicht alles verbissen zu sehen und auch unangenehme Tätigkeiten erträglich macht. Es geht um ein bewusstes Entschleunigen, um sich nicht kaputt zu machen.

Liebe deine Familie, deine Freunde, dich selbst und das Leben. Aber nie deinen Job.

Informationen zum Buch:

Frank Behrendt
Liebe dein Leben und nicht deinen Job
Gütersloher Verlagshaus

gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 224 Seiten
ISBN: 978-3-579-08646-0
Preis 17,99 Euro

3 Gedanken zu “Liebe dein Leben und nicht deinen Job (Rezension)

  1. Es gefällt mir, wie du schreibst. Daher habe ich dich auch abonniert, um immer informiert zu sein.
    Besonders deine Themen Kinder, Jungs, Kinderbücher und alles um kleine Süße finde ich sehr interessant, da ich selbst Oma von so kleinen Streunern bin. Ich freue mich, wenn wir weiterhin in Kontakt sind und ich mir gern Anregungen von dir hole und bei dir kommentieren darf.

    Liebe Grüße
    Sabine

    Gefällt 1 Person

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