If I were a book, who would read me?

Na, das ist mal eine Frage! Mein Name sei Mama hat sie bereits sehr kreativ beantwortet und gibt das Stöckchen weiter. Dankeschön, du Liebe. Ich mache gerne mit…

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Du bist nun ein Buch. Unter welchem Genre finde ich dich, in meinem Lieblingsbuchladen?

Irgendwo in den weiten Reihen des Belletristik-Bereichs, ein Buch unter vielen, aber dennoch nicht genau einzuordnen. Ich bin eine Mischung aus Entwicklungs-, Familien- und Unterhaltungsroman mit einer Prise Fantasy, Spiritualität und Lebenshilfe.

Ein Buch existiert nicht ohne seine Leser. Wie lautet dein Klappentext, um die Leser neugierig auf dich zu machen?

Hier ist das Glas immer halb voll, denn das Leben ist zu kurz für Schwarzmalerei! Das ist das Mantra der Hauptfigur. Allerdings wird für diesen Vorsatz hart gekämpft, denn unsere Protagonistin stolpert immer wieder… wie das Leben eben so spielt. Kein Grund die Zuversicht zu verlieren, denn ihr Herz ist ein guter Motor, der die Füße stets Schritt um Schritt auf einen hoffnungsvollen Pfad lenken will, auch wenn man dafür ab und an Umwege gehen muss… doch gerade dort offenbart sich manches Geheimnis.

In dir stecken viele Persönlichkeiten, mehrere mächtige & schmächtige. Wie heißt dein Protagonist / deine Protagonisten, wenn sie nicht deinen Namen tragen?

Die Protagonistin tut sich etwas schwer mit der Namenswahl. Gern dürfen im Buch Namen wie Dorothy, Blanche, Sophia oder Rose auftauchen… ach nein, das gab es ja schon alles in einer alten Fernsehserie. Meine Protagonistin wünscht sich aber definitiv charakteristische Eigenheiten von jeder der vier Damen. Nennen wir sie einfach Kate.

Die Persönlichkeit hängt vom Charakter ab. Nenne drei Eigenschaften von dir, die dich am besten beschreiben und dich dem Leser näher bringen, oder vor denen er zurück schreckt und sich ein anderes Buch schnappt.

Eine sensible, warmherzige und impulsive Träumerin.

Ich denke, ein Hauptpunkt wurde vergessen. Oder ist er nicht egal? Du als Buch brauchst schließlich einen Titel. Wie heißt du?

Irgendwo zwischen gestern und morgen.

Es tummeln sich doch schon genug Liebesgeschichten in anderen Büchern. Oder sind es doch nicht genug? Wie sieht es denn in dir drinnen aus?

All you need is love! Ganz klar.

Wir trauern, wenn unser Lieblingscharakter in einem Buch stirbt. Er, oder sie, ist uns so ans Herz gewachsen, dass wir nicht anders können. Aber du tust uns das nicht an – oder?

Das müsste man mit dem Autor verhandeln. Aber ich denke die Chancen stehen gut, dass er den Figuren nicht so schnell überdrüssig wird.

Niemanden interessiert dein Titel, dein Klappentext, deine Charaktere oder dein Inhalt. Das Cover ist das einzig wichtige, schließlich muss das Buch auch schön im Regal aussehen. Wie siehst du denn aus?

Eine Frau in einem tomatenroten 60er-Jahre-Stil Bikini steht auf den Klippen und blickt aufs Meer. Wir sehen sie nur von hinten, eine klassische Rückenfigur, die in ihrer Sehnsucht an die Bilder Caspar David Friedrichs erinnert. Doch diese Dame hat die Arme weit ausgebreitet, den Kopf in den Nacken geworfen. Man spürt ihr kehliges Lachen, mit dem sie den Sonnenaufgang begrüßt, während am Horizont ein Segelboot über glitzernde Wellen gleitet.

Es ist alles gesagt und getan. Dem Leser wurde nun eventuell schon durch einen tragischen Tod oder eine aufkommende Liebe einiges vorweg genommen. Doch das macht nichts. Er gibt dir eine Chance, weil er dich ja mögen könnte. Wie sieht es mit deinem Schreibstil aus?

Emotional… mit ein bisschen Schokolade, aber nicht zu süß. Definitiv kein rosa Zuckerguss.

Natürlich bist du nicht nur irgendein Buch. Du bist das Buch! Du erscheinst unter vielen verschiedenen Ausgaben und Formaten. Doch nur das Original, ist das wahre. Bist du ein Hardcover, E-Book oder Taschenbuch? Und warum?

Ich bin ein Taschenbuch, flexibel, handlich und gut zu verstauen.

Wenn du ein Buch wärst, wer würde dich lesen?

Alle, die hoffnungsfroh durchs Leben gehen möchten. Alle, die ihre Sorgen vergessen möchten. Alle, die das kleine Alltagsglück zu schätzen wissen. Alle, die sich wünschen, dass ihnen, trotz aller gegenteiliger Meinungen, ein tomatenroter Bikini gut stünde.

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Ich gebe das Stöckchen an drei Blogger weiter, deren Affinität zum Buch mir nicht unbekannt ist, die teilweise selbst Schreibende sind (vom Bloggen mal abgesehen) und die sich meines Erachtens noch nicht die Frage gestellt haben: If I were a book, who would read me? Würdest du, liebe Charlotte, liebe Birgit und lieber Volker gerne mitmachen? Ich würde mich freuen und bin schon sehr auf eure Antworten gespannt!

 

12 Gedanken zu “If I were a book, who would read me?

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