Zuversicht im Januar – ein Resümee

Frei nach der jahreszeitlichen Betrachtung, zwingt uns der Januar, mal von sportlichen Winteraktivitäten abgesehen, mit seiner Kälte und dem Frost zum Rückzug in die eigenen vier Wände. Die Einfriedung erlaubt neben der Möglichkeit der Innenschau auch eine gewisse Regeneration. Im Januar wirkt die Natur still, fast tot, aber eine Menge Leben arbeitet bereits verborgen unter Erdoberfläche und bereitet voller Kraft das Erwachen im Frühling vor.

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Bildquelle: pixabay

Anfang des Jahres habe ich mir vorgenommen, zuversichtlicher zu sein und ganz zuversichtlich glaube ich, dass ich mich gut auf den Weg gemacht habe.

In Anlehnung an einen eher stillen Monat, bemühe mich in letzter Zeit vermehrt darum, mich ganz bewusst auf jene kleinen Ruheinseln zu konzentrieren, die mir Kraft schenken. Ich sammle Kraft, wenn ich abends ein gutes Buch lese oder wenn ich den Jungs vorlese und wir uns dabei einkuscheln. Kraft gibt mir mein Mann, der für uns alle das Sonntagsessen kocht. Kraft schenkt mir ein kleines Lächeln, das von Herzen kommt. Es kräftigt mich von innen, einfach mit einem warmen Getränk am Fenster zu stehen und draußen das Schneetreiben zu beobachten. Und immer dann, wenn Sorgen aufsteigen wollen, hilft es mir, innen still zu werden, indem ich bewusst in den Bauch atme. Einfach nur atmen. Nichts weiter. Ein. Aus. Ein. Aus. Oft klappt es und ich kann die Gedanken ziehen lassen, die mich zum Grübeln überreden möchten.

So habe ich meinen Wunsch nach Zuversicht im Januar dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“ unterstellt. Ich hoffe, ich kann dies beibehalten, wenn ich auf den neuen Monat blicke, in dem mein Wiedereinstieg ins Berufsleben ansteht.

Euch wünsche ich einen zuversichtlichen Start in den Februar.

Habt es gut.

 

9 Gedanken zu “Zuversicht im Januar – ein Resümee

  1. Zuversicht ist schön. Ach Mensch, ich sollte einfach auch mal die Sachen, die ich gerne tu als eine Art Auftanken sehen und nicht als kraftraubend. Manchmal ist das schwierig, vor allem wenn man nicht mehr weiß wo einem der Kopf steht. Aber danke fürs Erinnern daran, dass ich das nicht vergessen sollte. 🙂

    Liebe Grüße
    Sarah

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  2. Sehr schön! Und es erinnert mich daran, dass man in der „Waldorfwelt“ frei nach Rudolf Steiner in den Wintermonaten von der „Seelenzeit“ spricht: Zeit nach Innen zu kehren und sich allein auf die Empfindungen zu konzentrieren… Ja, möge ein wenig davon nun auch zu mir herüber schwappen. Hab lieben Dank dafür!

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  3. Liebe Katja, zunächst einmal wieder tausend Dank für diese berührenden Zeilen, welche sehr zum Nachdenken anregen. Deine Lieben können sich glücklich schätzen, Dich in ihrer Mitte zu wissen. ☺

    Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute für den Wiedereinstieg in’s Berufsleben, stets eine große Portion Zuversicht in dieser spannenden Zeit und einen „langen“ kraftbringenden Atem.

    Mit liebem Gruß Doreen.

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