Alle sind wach

In unserem Kinderbuchliebling der Woche ist längst Schlafenszeit, aber weder Max, sein Teddy noch der Hund können einschlafen. Auch Mama und Papa tun kein Auge zu, weil die Gedanken kreisen.

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Weil ein kleines Gespenst hinterm Vorhang seufzt, wälzt sich Max so unruhig hin und her, dass der Teddy aus dem Bett fällt. Die Mama steht auf, weil sie die ganze Zeit über das Geburtstagsgeschenk für die Oma nachdenken muss. Papa kann nicht still im Bett liegen, weil er sich wegen der kaputten Waschmaschine sorgt. Und der Hund Lupi hört ständig nackte Füße im Flur tappen.

Mitten in der Nacht stoßen alle im dunklen Kinderzimmer aufeinander. Nach einigem „huch“, „hoppla“, „wuff“ und „oh“, beschließt die Familie, gemeinsam im großem Elternbett zu schlafen. Im warmen Bett sind Mama, Papa, Max, Lupi und Teddy plötzlich ganz schnell eingeschlafen und auch das kleine Gespenst hinterm Vorhang gibt endlich Ruhe.

Es ist ein tolles Kinderbuch mit wunderschönen Zeichnungen. Wir lesen es seit Jahren immer wieder gern. „Alle sind wach“ von Christa Kempter und Natascha Rosenberg ist im NordSüd-Verlag erschienen.

Ich mag an der Geschichte sehr, dass alle zur Ruhe kommen können, als sie beieinander sind. Das kleine Gespenst symbolisiert für mich irgendwie die Sorgen des Tages, die wir in die Nacht mit hinübernehmen. Die Verbundenheit, das Teilen der Nöte, bzw. die Anteilnahme schaffen ein Gefühl von Sicherheit, einen wunderbaren liebevollen Frieden, der die Familie schlafen lässt. Und das ist doch das Schöne an einer Familie, dass man aneinander Anteil nimmt, oder?

Habt es gut miteinander.

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