Baba Dunjas letzte Liebe von Alina Bronsky (Rezension)

Baba Dunja lebt mit einer kleinen Gruppe Zurückgekehrter in einem verstrahlten Gebiet, das nach einem Reaktorunfall zur Todeszone erklärt wurde. Der fiktive Schauplatz des Romans, das Dorf Tschernowo, erinnert nicht nur zufällig an Tschernobyl. Die Figuren sind Gleichgesinnte, die eine vergangene Welt wieder auferstehen lassen. Es sind Menschen, die hier ihre Heimat gefunden haben und sich keinen anderen Platz zum Leben vorstellen können.

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Ein Mut-mach-Buch: Trau dich, Koalabär

Kimi Koala lebt im Dschungel und die Tiere kennen ihn vor allem unter einem Namen: König Bewegungslos. Denn Kimi hat seinen Eukalyptusbaum noch nie verlassen. Zuviel Angst hat er vor dem, was ihn fernab der vertrauten Äste erwarten könnte. So sehr ihn seine Freunde auch bitten, endlich aus dem Baum hinabzusteigen und gemeinsam zu spielen, Kimi bleibt stur. Erst der Specht bringt den Koalabären dazu, einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Die Gefühle, die plötzlich in ihm aufsteigen, haben mit seinen Ängsten nicht mehr viel gemein…

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Das zweite Gesicht von Rachel Urquhart (Rezension)

Man schreibt das Jahr 1842. Die Familie Kimball lebt auf einer heruntergewirtschafteten Farm in Massachusetts. Unter ihrem trunksüchtigen, brutalen Vater haben die Kinder Polly und Ben sowie deren Mutter May sehr zu leiden. Sie leben in ständiger Angst vor den Gewalttaten des stets unzufriedenen Mannes. Eines Abends erträgt die 15-jährige Polly die Demütigungen nicht mehr. Sie zündet die Farm an und lässt den betrunkenen, schlafenden Vater zurück. Mit ihrem Bruder kommt sie in einer strengreligiösen Shaker-Gemeinde unter. Aber trotz aller Hoffnung, scheint sie auch hier keinen Ort des Friedens zu finden.

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Ich geb auf mich acht von Geri Scazzero (Rezension)

Heute ist Welttag des Buches. Ich feiere das Lesen mit einem für mich ganz besonderen und ermutigenden Buch. Es ist die wahre Geschichte einer Frau, die stets versucht, es allen und jedem recht zu machen. Sie ist hoch engagiert und stellt ihre Bedürfnisse immer hinter die von anderen. Dabei verliert sie sich selbst. Geri Scazzero muss über ihre Grenzen gehen und dabei tief fallen, ehe sie erkennt, dass jene überaus perfektionistischen Ansprüche an sich als Mensch, Pastorenehefrau, Gründungsmitglied einer New Yorker Gemeinde und zudem Mutter von vier Töchtern, niemals dazu führen werden, zu sich selbst JA zu sagen.

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Ein Kinderbuchliebling mit viel „Tatü, tata“ – Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt

Gerade haben sich Wachtmeister Meier, Löschmeister Wasserhose und deren Kollegen an den Tisch gesetzt, um einen Becher Kaffee und eine Stulle zu genießen. Ihre Pause ist wohlverdient, denn für die Feuerwehrleute gab es heute schon viel zu tun. Doch das „Guten Appetit“ bleibt allen im Hals stecken, als erneut das Telefon klingelt.

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Ein Dorf zum Verlieben von Dorothea Böhme (Rezension)

Wanda hat ihre Jugendliebe Richard nie vergessen können. Seit er vor vielen Jahren mit seinen Eltern aus Osterbüren, einem kleinen Dorf bei Münster, fortzog, hat sie nichts mehr von ihm gehört. Unzählige Briefe blieben unbeantwortet und Wanda litt lange Zeit unter der Trennung. Da ist es kein Wunder, dass ein ganzes Dorf sich verbündet, als Richard plötzlich wieder auftaucht und die Urlaubsvertretung des ortsansässigen Arztes übernimmt. Richard und Wanda dürfen sich in dieser Zeit nicht begegnen, damit alte Wunden nicht aufreißen. Doch kann das wirklich funktionieren?

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Kinderbuchliebling: Der kleine Dachs rettet die Frösche

Der Dachs und seine Freunde genießen warme Sommertage. Ausgelassen und fröhlich verbringen sie ihre Zeit in der Natur zwischen den Sonnenblumen und auch im Planschbecken, in dem man sich so herrlich abkühlen kann. Doch schon seit Tagen hat es nicht geregnet. Ernst wird es, als die Freunde einen fast ausgetrockneten Fluss vorfinden. Auch im Teich ist kein Wasser mehr und die Frösche brauchen dringend Hilfe. Ob der Dachs eine Idee hat, wie man sie retten kann?

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